Rovernauts

Rovernauts 1st international Team at NASA Human Exploration Roverchallenge, since 2007

Wiedersehen31.03.2026, Cosma HeckelUnser heutiges Ziel war klar: Wir wollten die ISEI-Alumnis Sakurako und Valeria wiede...
01/04/2026

Wiedersehen

31.03.2026, Cosma Heckel

Unser heutiges Ziel war klar: Wir wollten die ISEI-Alumnis Sakurako und Valeria wiedersehen, gemeinsam mit Valerias Freund Ken – und sie anschließend für Artemis 2 einchecken.

Der Tag begann entspannt. Um 8 Uhr wachte ich auf, ohne großen Zeitdruck. Gegen 10 Uhr waren wir im Beachside Hotel zum Frühstück – gerade noch rechtzeitig, bevor alles abgeräumt wurde.

Im Anschluss setzten wir uns in die Lobby und nutzten die Zeit produktiv. Jesco und ich brachten unsere Berichte auf den neuesten Stand. Ich unterstützte ihn dabei ein wenig – die Motivation war nicht ganz auf Höchstniveau, aber gemeinsam ging es deutlich leichter.

Den Rest des Vormittags verbrachten wir am Strand von Cocoa Beach. Mit Surfboard unter dem Arm und Handtuch in der Hand liefen wir – in Bikini und Badehose – Richtung Wasser. Endlich einmal richtig Sonne tanken.

Die Bedingungen waren allerdings anspruchsvoll: starker Wind und entsprechend wilde Wellen. Ein- oder zweimal schaffte ich es, für einen kurzen Moment auf dem Board zu stehen – mehr ein kontrolliertes Fallen als echtes Surfen, aber immerhin. Jesco ging es ähnlich.

Viel Zeit blieb uns ohnehin nicht, denn schon um 15 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Kennedy Space Center Visitor Complex.

Dort trafen wir schließlich Valeria und Sakurako. Valeria hatte ich zuletzt Weihnachten 2023 gesehen, Sakurako durch einen Zufall vor etwa einem Jahr ebenfalls hier am Kennedy Space Center.

Valeria arbeitet inzwischen als Ingenieurin bei Ford, während Sakurako als Pilotin tätig ist und kurz vor dem Abschluss ihres Masters steht. Es war schön zu sehen, wohin sich ihre Wege entwickelt haben.

Valeria hatte außerdem ihren Freund Ken dabei – ein sehr entspannter und sympathischer Typ.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es direkt weiter zum Artemis-2-Check-in. Dank der vertrauten Abläufe verlief alles reibungslos. Die Mitarbeiter erkannten uns teilweise wieder – besonders Jesco, der am Vortag stolz seine 3D-gedruckte SLS gezeigt hatte, war noch im Gedächtnis geblieben.

Nachdem alles erledigt war, gingen wir noch eine kurze Runde durch den Rocket Garden. Viel Zeit blieb uns allerdings nicht mehr, denn ein weiteres Highlight stand an.

Am Abend sollte eine Falcon 9 von SpaceX starten und neue Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn bringen.

Besonders bemerkenswert: Der Booster dieser Mission war der meist-wiederverwendete Booster der Geschichte. Insgesamt 34 Mal wurde er bereits refurbished und erneut gestartet – und dies war bereits eine weitere Mission in dieser beeindruckenden Serie.

Sakurako verabschiedete sich an dieser Stelle, und wir machten uns auf den Weg zu unserem Viewing Point. Etwa 10 Minuten vor dem Start trafen wir dort ein und trafen, wie verabredet, Tina und ihre Mutter Vera, die separat nach Orlando gereist waren.

Schnell bauten wir unsere Ausrüstung auf – Gimbals, Stative, Kameras – und dann ging es auch schon los.

3… 2… 1…

Am Horizont begann sich eine Rauchwolke aufzubauen, und kurz darauf hob die vergleichsweise schlanke Falcon 9 ab. Innerhalb weniger Sekunden gewann sie an Höhe und verschwand schließlich hinter den Wolken.

Erst etwa 40 bis 50 Sekunden später erreichte uns das tiefe, verzögerte Grollen des Starts.

Und genauso schnell, wie es begonnen hatte, war es auch wieder vorbei.

Die Landung des Boosters verfolgten wir anschließend über den Livestream.

Mehr oder weniger freundlich von einem Police Officer zum Weitergehen aufgefordert, machten wir uns auf den Weg zurück zu den Autos und fuhren weiter zu Rusty’s Seafood and Oyster Bar.

Dort, direkt am Hafen von Port Canaveral – dem Ort, an dem auch die Schiffe mit den SpaceX-Boostern ankommen – ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. Gute Gespräche, Musik, warmes Wetter und eine entspannte Atmosphäre.

Zum Abschluss des Tages packte ich noch einmal meine Drohne aus und ließ sie über dem Hafen aufsteigen – bis auf etwa 75 Meter Höhe über Port Canaveral. Dabei entstanden beeindruckende Aufnahmen. Auch wenn die Drohne kurz Bekanntschaft mit einer Palme machte, ging alles gut aus – zumindest für die Drohne.

Langsam zog Regen auf, und damit näherte sich der Tag seinem Ende.

Wir verabschiedeten uns und fuhren direkt zurück zum Hotel.

Ein eher ruhiger Tag – zumindest auf den ersten Blick.
Und doch einer, der ziemlich viel zu bieten hatte.

Kennedy Space Center Visitor Complex30.03.2026, Cosma HeckelDer Tag beginnt um 7:30 Uhr. Als ich die Augen öffne, fällt ...
30/03/2026

Kennedy Space Center Visitor Complex

30.03.2026, Cosma Heckel

Der Tag beginnt um 7:30 Uhr. Als ich die Augen öffne, fällt mein Blick direkt aus dem Fenster – ein wunderschöner Sonnenaufgang. Eigentlich perfekt, um ihn festzuhalten. Doch der starke Wind macht mir einen Strich durch die Rechnung, an Filmen mit der Drohne ist kaum zu denken. Also bleibt es bei einem kurzen Moment des Anschauens, bevor wir uns langsam fertig machen.

Ohne Hektik starten wir in den Tag und machen uns gegen 10 Uhr auf den Weg. Unser erster Stopp: das Beachside Hotel. Ein Ort, der sich für uns inzwischen fast schon etabliert hat – nicht zuletzt wegen des verlässlich guten Internets, das sich perfekt eignet, um Berichte hochzuladen.

Dort angekommen werden wir direkt erkannt. Mandy, die Managerin, begrüßt uns mit einem Lächeln und offenen Armen. Genau diese Art der Begegnung ist etwas, das ich an den USA besonders schätze – unkompliziert, herzlich, direkt.

Als kleines Dankeschön und gleichzeitig passend zur aktuellen Mission stellen wir unsere SLS-Replik im Maßstab 1:84 in der Lobby aus. Ein Blickfang, der thematisch kaum besser hätte passen können.

Danach geht es weiter zum Kennedy Space Center Visitor Complex. Dort nutzen wir die Zeit, um erneut die Bustour in Richtung Launch Complex 39 zu machen und die Space Launch System noch einmal zu sehen.

Die Wartezeit verbringen wir pragmatisch – mit einem Chicken Burger als Brunch. Bei den langen Schlangen keine schlechte Entscheidung.

Das Wetter bleibt allerdings herausfordernd: starker Wind, schnell ziehende Wolken und immer wieder kurze Regenschauer. Nicht ideal für Video- und Fotoaufnahmen, aber wir machen das Beste daraus. Und trotz allem bleibt der Blick auf die SLS ein besonderer Moment.

Auf dem Rückweg verzichten wir diesmal auf den Stopp bei Banana Creek Launch Viewing Area und fahren direkt zurück zum Visitor Complex – mit dem Wissen, dass wir in den kommenden Tagen noch genug Zeit dafür haben werden.

Dort angekommen besuchen wir die Ausstellung des Space Shuttle Atlantis. Schon als Kind stand ich hier und habe dieses Shuttle bestaunt, zuletzt im Spätsommer 2022.

Um Zeit zu sparen, umgehen wir die lange Warteschlange am Haupteingang und gehen „von hinten“ in die Ausstellung – auch wenn wir dadurch die Eingangsshow verpassen. Drinnen angekommen ist Jesco kaum zu bremsen. Von Attraktion zu Attraktion unterwegs, voller Energie.

Ein besonderes Detail fällt mir erneut ins Auge – und dieses Mal bewusst: Die Geschichte der Atlantis selbst. 26 Jahre im Einsatz, 33 Missionen, 207 Astronauten transportiert, über 126 Millionen Meilen geflogen und insgesamt 307 Tage im All verbracht. Die letzte Mission des Shuttle-Programms, STS-135, fand im Juli 2011 statt. Zahlen, die einem erst vor Ort wirklich bewusst machen, welche Dimensionen hinter diesem Programm stehen.

Zum Abschluss rutschen wir noch einmal die große Rutsche hinunter, die den steilen Wiedereintritt des Space Shuttles simuliert. Ein simples Konzept, aber erstaunlich wirkungsvoll.

Auch ein Blick auf das RS-25 Triebwerk darf nicht fehlen – allein die Akustik dieses Triebwerks ist beeindruckend.

Ein weiteres Highlight: Jesco und ich setzen VR-Brillen auf und zerlegen virtuell die SLS in ihre Einzelteile, inklusive Teststart der Solid Rocket Booster. Eine Erfahrung, die Technik greifbar macht.

Danach neigt sich der Tag langsam dem Ende zu.

Bevor wir gehen, stellen Jesco und ich noch ein Foto nach, das ich vor etwa dreieinhalb Jahren beim ersten Artemis-Startversuch im August hier gemacht habe. Ein kleiner persönlicher Vergleich zwischen damals und heute.

Mit einem Starbucks „Iced White Mocha“ in der Hand fahren wir zurück zum Hotel, laden kurz alles ab und gehen anschließend erneut zum Beachside Hotel.

Dort setzen wir uns zusammen, schreiben unsere Berichte und laden das gesammelte Material hoch.

Das Abendessen organisieren Jesco und ich selbst – Subway Sandwiches. Einfach, aber genau das Richtige nach so einem Tag.

Danach geht es zurück ins Hotel.

Und schließlich: ins Bett.

Ein ungeplant erfolgreicher Tag 28.03.2026, Cosma HeckelEigentlich hatten wir diesen Tag ganz anders geplant. Er sollte ...
30/03/2026

Ein ungeplant erfolgreicher Tag

28.03.2026, Cosma Heckel

Eigentlich hatten wir diesen Tag ganz anders geplant. Er sollte noch geprägt sein von weiterer Anreise, langen Straßen und dem Gefühl, noch nicht ganz angekommen zu sein. Doch stattdessen standen wir bereits um 7:30 Uhr in Cocoa Beach – und unser Plan löste sich schneller auf als gedacht.

Direkt nach unserer Ankunft gönnten wir uns ein Frühstück im Beachside Hotel. Noch etwas müde, aber angekommen, saßen wir dort und starteten ruhig in den Tag.

Anschließend ging es weiter zu unserem eigentlichen Hotel, den Cocoa Beach Suites, wo wir bereits den Pre-Check-in erledigten. Die Zimmer waren zwar noch nicht bereit, also entschieden wir uns kurzerhand für einen Zwischenstopp beim Schwesterhotel, dem Radisson Resort at the Port. Dort sprangen wir in den Pool, genossen das warme Wetter und nutzten die Zeit, um uns frisch zu machen.

Danach ging es weiter zu einem Ort, der für uns inzwischen fest zum Programm dazugehört: das Kennedy Space Center Visitor Complex.

Um 10:45 Uhr waren wir dort mit einem klaren Ziel: Check-in und Abholung unserer Badges für den Artemis-2-Start. Also schnell die passenden T-Shirts angezogen und hinein – das erste Mal seit drei Jahren wieder vor Ort.

Der Ablauf funktionierte problemlos. Wir erhielten unsere Badges und zusätzlich kleine Goodie-Bags zur Mission: Aufkleber, Postkarten, Poster, Abzeichen und den Mission Patch.

Im Anschluss nutzten wir die Zeit direkt sinnvoll und drehten einige Videoaufnahmen für das deutsche Fernsehen. Aus einem ursprünglich offenen Vormittag wurde so ein ziemlich produktiver Abschnitt.

Danach ging es weiter zur Bustour. Grundsätzlich gibt es hier zwei Optionen: die klassische Tour und die exklusive Variante. Während man bei der normalen Tour die Space Launch System aus der Entfernung sieht, kommt man bei der exklusiven Tour deutlich näher heran – diese ist jedoch oft Wochen im Voraus ausgebucht. Für uns blieb also die klassische Route, die aber vollkommen ausreichte.

Bei sehr gutem Wetter fuhren wir zunächst am Vehicle Assembly Building vorbei und anschließend weiter zum Crawler, dem Transportfahrzeug für die Raketen.

Gegen 13 Uhr erreichten wir die Plattform am Launch Complex 39 mit Blick auf den Startplatz der SLS. Es war windig, aber sonnig, und die Sicht auf die Rakete war klar und beeindruckend.

Danach führte uns die Tour weiter zum Banana Creek Launch Viewing Area. Genau hier standen wir bereits im November 2022 beim Start von Artemis I – und genau hier werden wir auch Artemis II sehen. Dieser Moment hat für uns eine besondere Bedeutung.

Im angrenzenden Saturn V Museum verbrachten wir etwas Zeit und aßen zu Mittag. Dabei wurden wir von ein paar auffälligen Vö**ln mit schwarz-violett schimmerndem Gefieder begleitet, die sich gerne über heruntergefallene Chips hermachten. Einer davon war besonders mutig und klaute mir sogar direkt einen aus der Hand.

Am Nachmittag ging es zurück zum Visitor Complex. Die Reise machte sich langsam bemerkbar, und wir waren entsprechend müde. Die Wartezeiten auf die Busse – teilweise über 30 Minuten – waren dabei der einzige etwas anstrengendere Teil. Gleichzeitig boten sie aber auch die Gelegenheit, einfach mal durchzuatmen und Zeit miteinander zu verbringen.

Zurück im Hotel checkten wir ein und legten uns erstmal hin.

Nach einer kurzen Pause zog es Jesco und mich nochmal zum Strand. Dort ließ ich meine neue DJI Mini 4 Pro fliegen, die ich mir kurz vor der Reise über eBay Kleinanzeigen gekauft hatte.

Trotz starkem Wind blieb die Drohne stabil, und wir konnten einige gute Aufnahmen machen. Nach etwa 30 Minuten zog jedoch ein Sturm auf, sodass wir gezwungen waren, schnell zu landen, alles einzupacken und zurück zum Hotel zu rennen.

Dort kamen wir komplett durchnässt an – aber mit gelungenem Material.

Und genau so endete dieser Tag: anders als geplant, aber sehr erfolgreich.

Nach dem Schreiben dieses Berichts fielen wir schließlich erschöpft ins Bett.

Ein Dejavu27.03.2026, Cosma Heckel„…Cosma Aufseteheeen, …..Cosmaaa“ hörte ich es leise aus dem dunklen Nichts - doch plö...
30/03/2026

Ein Dejavu

27.03.2026, Cosma Heckel

„…Cosma Aufseteheeen, …..Cosmaaa“ hörte ich es leise aus dem dunklen Nichts - doch plötzlich verstand ich laut undeutlich: „Aufstehen! Cosma!“ Und Schwupps war ich wach, machte blitzschnell den Lichtschalter neben meinem Bett an bevor ich überhaupt die Augen geöffnet habe. Darauf verlässt die noch im Halbschlaf formulierte Frage „Wie spät ist es?!“ meinen Mund. „Es ist 3:50 Uhr, mach schnell um 4 fahren wir los….zum Glück bin ich nochmal zu dir hochgekommen!“

Diese Situation ist ganz sicher genau so schoneinmal passiert, doch das ist nicht der Grund, weshalb dieser Bericht den Titel „Dejavu“ trägt. Wir Fliegen zurück zum Mond.
Das ist das Dejavu.

Vor etwas mehr als 50 Jahren war die letzte bemannte Apollo Kapsel auf dem Weg Zum Mond und hinterließ Fußspuren und eine Landesonde auf ihm. Dieses Mal tun wir es wieder. Der Unterschied: es wird zwar eine bemannte Crew zum Mond reisen, doch den Mond ausschließlich umkreisen und nicht landen.

Es ist die Folgemission von Artemis 1 und trägt deshalb den Namen Artemis 2.
Schon knapp 3,25 Jahre warten wir aktiv auf den Tag an dem die bemannte Mondrakete das erste Mal seit langem abheben wird. Zuletzt, mit ausschließlich den Dummies, Helga und Soha, als Crew, im Dezember 2022.

Doch nun zurück zum Anfang: Nachdem ich meine Zeit am Donnerstag Abend bis 0:30 damit verbrachte, sorgfältig meinen Koffer und weitere Gebäckstücke zu packen, danach meine Wohnung wieder heranzurichten und mich schließlich nochmal aufs Ohr haute um wenigstens 2 Stunden Schlaf mitzunehmen, war ich mir sicher die drei gestellten Wecker zu hören, um rechtzeitig, fertig bepackt, vor dem Auto stehen zu können. Doch wie du schon gelesen hast, Pustekuchen. Zum Glück gibt es Mütter, die es im Blut haben und wissen, wann das eigene Kind den Wecker überhört. Passiert mir mittlerweile eigentlich garnicht mehr, doch an einem der wichtigsten Tage anscheinen schon:)

Nun gut. Fix angezogen, fertig gemacht und mit dem gepackten Rucksack auf dem Rücken, Koffer in der einen und Kameratasche in der anderen Hand, ging ich die 5 Etagen von meiner Wohnung bis runter zum Auto. Dort ging alles relativ schnell. Alles ins Auto verladen und 4:07 fahren wir los.

Ralf (mein Vater), Yvonne (meine Mutter,
Jesco (mein kleiner Bruder) und ich. Man könnte denken wir fahren in einen Familienurlaub, doch ich darf dich etwas bedrückt vom Gegenteil überzeugen. Eigentlich sollten wir eine ganze Schülergruppe, mit Schülern aus Tschechien sein. Doch die sind leider wenige Wochen vor Abreise abgesprungen. Sie wollen „allein“ zum Start zu fliegen. Macht sich praktisch, wenn man zuvor die Einladung durch unseren Verein vom NASA HQ erhalten hat, oder?
Ich verstehe es vielleicht auch falsch, doch so wie ich das sehe, ist es ziemlich schade.

Nun ja 4:32 Uhr angekommen am Flughafen Leipzig, verabschieden wir uns von Yvonne. Sie wird in den nächsten 2 Wochen das allein Space Hotel managen. Große Verantwortung und viele Aufgaben, doch da macht Sie mit links:)

Nach 15 min haben wir unser Aufgabegepäck abgegeben. Spätestens hier sollte ich Bauchgribbeln bekommen und aufgeregt sein, doch diesmal nichts. Vielleicht liegt es daran, dass unser Zeitplan für die nächsten zwei Wochen nicht so streng, wie die vorherigen ist. Vielleicht liegt es daran, dass wir diesmal keinen zerlegten Rover mithaben, und darum bangen, das ja keiner dieser Koffer verlohren geht. Vielleicht weil wir uns dieses mal nicht ein halbes Jahr lang intensiv auf einen internationalen Wettbewerb vorbereitet haben. Denn dieses Jahr haben wir uns aktiv dagegen entscheiden, an der Roverchallenge teilzunehmen.
Doch ich denke es liegt eher daran, dass ich mit dem Reisen mittlerweile so vertraut bin, dass ich weiß, wir werden an unser Ziel gelangen, auch und gerade wenn, ungeplante Umwege diesen Weg ziehren.

30 min später haben wir den Sicherheitscheck erfolgreich abgeschlossen und sitzen an unserem Gate 24. Wir fangen an das geschnitte Obst und Gemüse als Frühstück zu verspeisen. Das Boarding beginnt 5:30, 6 Uhr sitzen wir im ersten Flieger und eingeladen Stunde fliegen wir los.
Nach der Landung warten Jesco und ich ein paar Minuten, bis alle Gäste das Flugzeug verlassen haben um dann einen Blick ins Cockpit zu werfen. Die zwei Piloten sitzen entspannt auf ihnen Stühlen, umgeben von Köpfen, Rädchen und Hebeln, von denen ich mittlerweile mehr Wissen habe als bei meinem ersten Besuch in einem Cockpit.
Jesco ist etwas schüchtern und traut sich kaum etwas zu sagen, während ich mit den Piloten über den Flug ch**te. „Der Flug war ruhig, und die Wartezeit vor dem Start etwas länger als sonst“, sagt der Pilot auf der linken Seite. „Jetzt gibt’s aber erstmal Frühstück“ sagt der rechte ergänzen. Das war unser Stichwort. Raus aus dem Flugzeug und rein in den Frankfurter Flughafen. Dort abgeben wir uns nun auf die Reise vom Gate A18 zu Z56..ein bisschen Morgensport vor dem langen Flug, heiße ich willkommen:)

Wie durchlaufen die Passkontrolle problemlos und sind kurze Zeit später am Gate angekommen, doch haben noch gut 2 Stunden Zeit. Die nutzen wir in einem bayerischen Cafe und genießen, typisch Deutsch, eine Bretzel, denn die wirds so schnell nicht mehr geben.

Kurz vor 10 beginnt das Boarding. Wir werden mit Bussen und einer umfangreichen Flughafentour zu unserem Flugzeug, der 787-9. An unserer Sitzreihe angekommen freute ich mich schon auf meinen Fensterplatz, doch zu meiner Überraschung gab es kein Fenster auf meinem Platz. Nur Wand. Im Familienchat Scherzt meine Großmutter, dass ich doch mal die Gardiene beiseite schieben solle. Ich weiß ja nicht wie Sie sich das vorstellte, doch ich habe nicht zufällig eine Stichsäge eingepackt;)

10:30 heben wir ab und befunden uns für die nächsten 10 Stunden in der Luft. Alles ist entspannt und das Essen Lecker. Zwischendurch spiele ich mit dem kleinen Passagier vor mir, verstecken hinter dem Sitz. Dem kleinen, mit seinen niedlichen schwarzen Kulleraugen, hat es auf jeden Fall gefallen:)

…Als wir schließlich um 16:10 Uhr Ortszeit in Atlanta landen, schlägt uns beim Verlassen des Flugzeugs direkt diese typische Mischung aus Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit entgegen. Ein Gefühl, das sich sofort nach „Amerika“ anfühlt. Nachdem wir unser Gepäck vollständig eingesammelt haben, machen wir uns auf den Weg zur Mietwagenstation, wo bereits unser SUV von Avis auf uns wartet.

Das Beladen des Autos dauert einen Moment – Koffer, Rucksäcke, Kamerataschen, alles findet seinen Platz – und kaum sitzen wir alle, beginnt auch schon der nächste Abschnitt unserer Reise: die Fahrt Richtung Cocoa Beach.

Anfangs läuft alles ruhig, fast schon routiniert. Doch wie es eben so ist, wenn man nach einem langen Flug noch mehrere Stunden Autofahrt vor sich hat, bleibt ein kleiner Umweg nicht aus. Eine falsche Abfahrt später finden wir uns plötzlich vor einem KFC wieder. Ungeplant, aber irgendwie passend. Also kurzer Zwischenstopp, einmal durchatmen, etwas essen – und weiter geht’s.

Nach diesem kleinen Break übernehme ich das Steuer. Die nächsten drei Stunden fahre ich durch die langsam dunkler werdende Landschaft Floridas. Es ist ein besonderes Gefühl, hier zu fahren – wissend, wohin wir unterwegs sind. Irgendwann verschwimmen Straße, Lichter und Gedanken ein wenig miteinander, und gegen 22 Uhr wechseln wir Fahrer. Mein Vater übernimmt, während ich mich etwas zurücklehne.

Mitten in der Nacht, irgendwo entlang der Strecke, entscheiden wir uns für eine Pause. Gegen 0 Uhr rollen wir auf eine Raststätte und gönnen uns ein paar Stunden Schlaf. Kein luxuriöses Bett, kein wirklicher Komfort – aber genau diese Momente gehören irgendwie dazu. Dieses improvisierte Reisen, dieses „Wir nehmen, was kommt“.

Als wir gegen 4 Uhr wieder aufbrechen, liegt noch Dunkelheit über der Straße. Doch langsam kündigt sich der Morgen an. Und dann, gegen 7:30 Uhr, passiert es.

Die ersten Sonnenstrahlen brechen über den Horizont, und wir erreichen Cocoa Beach.

Ein neuer Tag.
Ein neuer Abschnitt.
Und irgendwie wieder dieses Gefühl von… Dejavu.

What for a year ....Now let us look moonward!Have a safe journey!
31/12/2025

What for a year ....
Now let us look moonward!
Have a safe journey!

20/11/2025

Formnext 2025, Frankfurt/GER
Thanks to ELEGOO for 3D-solutions!
by Cosma Heckel

SpaceEducation Formnext

and:
Otto Alte-Teigeler GmbH HASE BIKES Rohloff AG MÄDLER SOLIDWORKS MAGURA Components yes Doerffer Sandstrahltechnik Leipzig Doerffer Sandstrahltechnik Leipzig Dreherei Günter Jakob GmbH & Co. KG -Fans

17/10/2025

Raketen für den Frieden
Aktionstag in Neubrandenburg

International RoverchallengeKick-Off-Event, 10.08.2025, Leipzig Germanymore: spaceeducation.euIn 20 years of the associa...
24/07/2025

International Roverchallenge
Kick-Off-Event, 10.08.2025, Leipzig Germany

more: spaceeducation.eu

In 20 years of the association's history, bridges for young people have been built across national borders at breathtaking speed. Guided by Prof. Dr. von Puttkamer as ISS Director and the friendship with the Korolev family (Sputnik designer), all the gates of space travel quickly opened for our international students to an unprecedented extent. Teamwork, integrity, excellence and a sense of proportion led to impressive results from our competition teams. Inspired by this joy of creation, everyone is now a leader in their dream professions and beyond. The 2010s were extremely successful and multinational. India, Latin America, South America and Africa were fully integrated as emerging regions. Our work knows no references in history.

It was only the political regression and the pandemic that thwarted our further expansion since 2020. The international participation in the NASA Rover Challenge as a strong engine of multinational career orientation, which we have only developed and helped shape for over 18 years, has been developing back into a national competition since 2017 due to its official orientation under the new government. There were limits, rules were changed negatively and evaluation results were non-transparent. International teams form only a decorative existence at a disadvantage.

Together with our international partners, we have therefore made it our task to establish a truly independent and international competition without limits and to make it accessible not only to enthusiasm for space travel, but also to broad industry and education as a driver of innovation and young talent.

We continue to prepare our young people for the future with technology and practice, but now even more vigilantly and responsibly for coexistence and the environment.

Description:
The International Rover Challenge is a competition for young people that combines sustainable micromobility on our planet with the enthusiasm of international space travel. It offers young scientists aged 10-25 the experience of teamwork, creativity and practical experience in exchange with like-minded people worldwide.

Emerging from the initiators of the participation of international teams in the NASA Rover Challenge (Prof. Dr. Jesco von Puttkamer, Ralf Heckel and the International Space Education Institute) and their teams and follow-up teams, which have been successful for over 18 years, the "International Rover Challenge" is for the first time accessible to all teams worldwide, without the limit of a single national authority.

Space exploration and colonization is the future and is currently motivating an entire world. It also changes the way nations look at community. In addition, with sustainable electrification and standardization for micromobility, a completely new environmentally friendly trend is also gaining ground on our planet. Bicycles get motors, controllers and several wheels.

The International Roverchallenge thus not only offers the opportunity to build and test a vehicle similar to the Moon or Mars rover for off-road driving with a folding function, but also practical use in road traffic as a sports vehicle, cargo bike or electrically powered micromobile. A balance of health, sports, science and technology is offered, while you practice language and ethics in practice.
The challenge is built up through national, national and continental eliminations, in which the best teams are further delegated. The World Cup will then take place alternately in one of the guest countries. National space agencies and industries in need of excellent human resources support the project.

At the top of the competition is the Future Challenge, in which the multinational young designers can compete with factory teams from industry. The aim is to prove that 1000 low-energy kilometres can be driven exclusively with solar and muscle power in a certain time window.
The International Rover Challenge is not an event of the NASA Rover Challenge, but it is open to cooperation and the delegation of winning teams.
The International Rover Challenge will start in 2026 after 2 test runs in Germany and India. Current venues are Leipzig and Friedrichshafen (GER), Riva (ITA), Ludhiana, Chandigarh and Noida (IND). Other venues in the pipeline are: Starbase, Rio de Janeiro, Cuernavaca, Queretaro, Santo Domingo, Nairobi.

www.internationalroverchallenge.com

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Rules for the Roverchallenge

Requirements:
1. The rovers must be designed, built and driven by the same students.
2. Dimensions: 38 cm body clearance to the ground, 3 m turning radius, 30° stable inclination
3. Folded size: 1.25 x 1.25 x 1.25 m
4. at least 2 brakes, seat belt, steering with safety components, mudguards
5. Two pilots, girl-girl, girl/boy or boy/girl
6. Helmet, gloves, at least protective bicycle clothing covering the skin, sturdy shoes
7. The rover must be complete after the race.
8. E-bike motors are allowed from 16 years, up to 250W, Torx sensor, 25 kmh max.
9. The Rover must have 3 or more wheels and 2 seats.
10. Unstable rovers are not allowed. Sharp edges must be protected.

Inspection:
- Folding into a cube of 1.30 m edge length
- Weighing (informative)- Carrying by the pilots over 6 meters
- Unfolding and readiness to drive after timing (will be added in the race)-
Safety check, power measurement of the engines

Race & Rules:
- Each team has only 1 attempt at the test event (later 2) and has to leave the track after 8 minutes, either at the finish or in the escape pod (O2 supply)
- 400 meter speed course with 3 curves 90°, surface asphalt- 100 meter obstacle course with 8 obstacles + 1 task, ground chippings (ramp 18m, 180° curve, crater, gravel, sand, Inclination, grooves, soil sample, slalom)- Finish less than 6 min (credit 1 min)- Finish over 8 min (penalty 1 min)
- Contact of the ground with body parts (penalty 1 min)
- Omission of obstacles, incompleteness at the finish (penalty 1 min)- Delivery of a soil sample (credit 1 min)
- The time of unfolding will be added to the race time and the credits/penalties will be included.
- Teams, those who do not reach a target but an escape pod will receive a 5 min penalty.
- Teams that do not reach the target or escape pod will receive a 10 min penalty.- Teams that do not compete will receive a 1h penalty

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Categories:
- Muscle-powered (electric drive excluded)- electric assistance with chain- electric assistance without chain (serial hybrid)

Age groups:
Junior 10-14 Senior14-19 Professional 19-25

Awards:
1st, 2nd, 3rd prize (podium prizes according to best time incl. credit and penalties)
Innovation-Award (for the best design idea)
Environment-Award (for sustainable energy supply)
Best Design Award (for the most beautiful design)
Telemetry-Award (for successful onboard data transmission and evaluation)
Inclusion Award (for the smartest idea, adjust seats to different heights or have team members with disabilities)
Putting Chamber Award (for the largest successfully collected soil sample, weight)

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The jury:
In addition to the organizers and invited expert jurors from the space/science and mobility industries, the jury also includes experienced pilots from ISEI teams with podium finishes (2007-2019), as well as committed partners, supporters and sponsors of the challenge. The appointment of the jury members is underway. The names will be announced on the eve of the challenge during the accreditation ceremony. The jury ensures that the requirements and rules are complied with, accepts complaints in the event of proven measurement errors (video evidence) and ensures fairness and transparency.

The volunteers:
Volunteers ensure that everything runs smoothly on the day of the event. They can apply in advance, must be at least 18 years old and in good health. As judges, we primarily invite people with physical disabilities. They compile the times, credits and penalties at the same time. All volunteers receive accommodation, food and a certificate if required. 2 afternoons of briefing in advance are required and the commitment on the competition days.

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Pit Box:
VIP Tent 6 x 6 m
Starship
Craft Road Minibuggy
Inspection Terrain
Pit Lane
TV Area

Speed Range:
START
400 m with V-Measurement
4 x 90° Curves
Entering the Obstacles
Start of the next Team

Obstacle course:
1 bridge/ramp 18 x 2 x 1.5 m
2 crater 3 m
3 sand
4 grooves
5 rough gravel
6 wormhole
7 fine gravel
8 slope
9 soil sample collect

R rescue capsule (2x)
for teams over 8 min
Finish in 8 min

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The teams and their institutions:
The kick-off event will be attended by teams driving the already existing 5 rovers of the International Space Education Institute. The pilots are all experienced, some have already competed and have worked on the rovers in various years. In this way, they meet the requirements of the competition. New participants may qualify as co-pilots. For this purpose, a training camp and workshop will be held in the week of 4.-8.8.2025.

Those interested in 10.8.2025 as co-pilots can register via the websites:
www.SpaceEducation.de
www.InternationalRoverchallenge.com
or www.Kindernachtrennen.de

Teams can apply for the regional and national competitions that will take place later on the websites mentioned above. Each team must belong to an institution. These can be schools, vocational schools, clubs, companies or universities. A team consists of an adult team leader and 6 participants, all of whom are listed by name. Each applying team submits a documentation of their motivation for participation with initial design ideas. Webinars and, if necessary, workshops will then take place.
Participants for continental eliminations will be delegated as winners of the regional and national qualifiers. If there is no national competition in a country yet, up to 3 teams per country may also apply for the continental competition.

No application is possible for the World Cup. The competing teams will emerge exclusively from the preliminaries.

Tasks of the institutions of each team:
The supervising institutions of the teams (schools, vocational schools, clubs, companies or universities) must ensure that the participant rules are adhered to and that responsibility is borne, as well as that costs are raised through subsidies and/or crowdfunding and that prize money is used for a specific purpose.

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The principle without limit:

No team will be turned away due to limitations. Each team is allowed to apply and will be accepted after payment of the entry fee. Every team that re-registers at the event is entitled to a certificate of participation. Any team that has successfully completed the inspection is allowed to compete.
The competition is built up through regional, national and continental eliminations. Every 2 years a world championship takes place. Successful teams with serial hybrid drive will also be delegated to the FUTURE Challenge.

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The organizers

of the main organizers:
International Space Education Institute e.V.
Wurzner Str. 404315 Leipzig
VR 4401 courthouse Leipzig

as licensor and organizer
Sources: Unless otherwise described, all photos/graphics Ralf Heckel.

Members of the jury:
Jesco von Puttkamer Society e.V.

Continental, national and local organisers:
Any commercial or official organizer of a festival or trade fair may apply for a license as a national and continental organizer and bear the advertising and organizational costs of the event.
Regional organizers can also consist of tourism associations, city councils, schools, vocational schools, associations, companies or universities, if a large number of national teams or the size of the country require this due to the travel distances. They also bear the advertising and organizational costs of the event.

The sponsors and supporters:
Companies that want to support a team or an event are creating a future and are entitled to public relations and human resources. Contracts with individual teams are the responsibility of their institutions and the teams themselves. For attendance at the various events, the main organizer and the local organizers must be contacted via the event's website or in person.

Promoter:
In addition to numerous committed journalists, we are pleased to be able to count the hard-working YouTube channel: WAI (What About It) among our partners.

Adresse

Wurzner Str. 4
Leipzig
04315

Öffnungszeiten

Freitag 18:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 20:00
Sonntag 09:00 - 15:00

Telefon

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