Institut für Angewandte Trainingswissenschaft - IAT

Institut für Angewandte Trainingswissenschaft - IAT Das IAT unterstützt rund 1.000 Sportler mit ihren Trainern aus 19 Sommersportarten und sechs Wintersportarten.

Das 1992 gegründete Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) ist das zentrale Forschungsinstitut des deutschen Spitzen- und Nachwuchsleistungssports. Aufgabe der Wissenschaftler des IAT ist die prozessbegleitende Trainings- und Wettkampfforschung im deutschen Leistungssport mit dem Ziel, Leistungspotenziale deutscher Spitzensportler zu erkennen und auszuschöpfen. Basis dieser Zusammenar

beit sind längerfristige Kooperationsvereinbarungen mit den 21 Spitzenverbänden. Das IAT sichert gemeinsam mit seinen Partnern die wissenschaftlich fundierte Trainerberatung und ermöglicht eine innovative Trainingssteuerung im Rahmen von Trainer-Berater-Systemen. Dazu gibt das IAT wissenschaftlich fundierte Trainingsempfehlungen sowie sportmedizinische Gesundheits- und Therapieempfehlungen. Darüber hinaus entwickelt das IAT Mess- und Informationssysteme und gewährleistet den Informations- und Wissenstransfer zur Sportpraxis.

05/08/2026

Knapp zwei Wochen vor der Europameisterschaft kam .koenigstein ans IAT. Auf dem kippbaren Laufband simulierte sie den Streckenverlauf des Birmingham Marathons: fünf Kilometer Rundkurs, stark profiliert. Mit den verschiedenen absolvierten Laufgeschwindigkeiten und den gewonnen metabolischen und physiologischen Daten wurde an der Renntaktik gefeilt.

Als viertschnellste Europäerin der diesjährigen Meldeliste reist sie mit guten Medaillenchancen zur EM. Wir drücken dir die Daumen am 16. August in Birmingham, Fabienne!🏃‍♀️🏅💪

Trainingswissenschaftlicher Support vom IAT in der Olympiasaison ⛸️ Ob zur Laktatmessung mit Infos zur Kondition beim Te...
24/06/2026

Trainingswissenschaftlicher Support vom IAT in der Olympiasaison ⛸️

Ob zur Laktatmessung mit Infos zur Kondition beim Testlaufen. Oder beim 3A-4fach-Projekt für den Nachwuchs zum Erlernen von Höchstschwierigkeiten - das IAt steht uns mit seinem Wissen zur Seite 🙏

🔗🎤 Ein spanndendes Interview mit IAT-Eiskunstlauf-Expertin Myriam Turgay-Leuenberger zur Zusammenarbeit von IAT und DEU und zukünftigen Entwicklungen der Disziplinen lest ihr auf www.eislauf-union.de!

📷 IAT / Patrice Marker

Wie viel Wissenschaft steckt im Spitzensport? 🏋️‍♂️Rückblick auf den Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt👉🏻Trotz trop...
22/06/2026

Wie viel Wissenschaft steckt im Spitzensport? 🏋️‍♂️Rückblick auf den Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt👉🏻

Trotz tropischer Temperaturen in Berlin hat es unzählige Besucher und Besucherinnen an unseren Stand gezogen. 💪🏻Ob beim Probesitzen im Bob, zum Quiz oder an der Tischtennisplatte: Ihr wart neugierig, experimentierfreudig und sportbegeistert. 🤝Es hat richtig viel Spaß gemacht euch einen Einblick in unsere Arbeit für den olympischen und paralympischen Sport zu geben!👏

Besuch aus dem Bundeskanzleramt – Austausch und Praxiseinblick. 🌊Dr. Babette Kibele, Abteilungsleiterin Sport im Bundesk...
18/06/2026

Besuch aus dem Bundeskanzleramt – Austausch und Praxiseinblick. 🌊

Dr. Babette Kibele, Abteilungsleiterin Sport im Bundeskanzleramt, war zu Gast am IAT. Bei einem Rundgang durch unsere Einrichtungen – darunter Strömungskanal, Spiel- und Zweikampflabor, sowie Ergometrie- und Biomechanikzentrum – erlebte sie die Zusammenarbeit von Sportpraxis und Trainingswissenschaft live: Im Strömungskanal konnte der Besuch einen Test mit den Para Triathleten Martin Schulz und Max Geelhaar verfolgen.

Jannik Seelhöfer (IAT Fachgruppe Triathlon) erklärte Ziel und Methodik des Tests sowie die bestehende Kooperation zwischen Wissenschaft und Spitzenverband, welche ab Sommer 2026 auf die Sportart Para Triathlon erweitert wird. 🤝

Danach ging es in die Leitungsrunde: mit den Direktoren von IAT und FES, den IAT-Fachbereichsleiter*innen sowie dem OSP-Leiter Sachsen sprach der Besuch zu den Themen Sportfördergesetz und Spitzensportagentur, dem Vorhaben institutionelle Förderung des Vereins IAT/FES sowie Olympiaanalyse Wintersport. 📋

Herzlichen Dank für das Interesse und den Austausch!

Symposium Tag  3️⃣ , Endspurt, volle Energie. 💥Schlaglichter und Workshops zweite Runde: Was hat uns heute inspiriert?🚀T...
13/05/2026

Symposium Tag 3️⃣ , Endspurt, volle Energie. 💥

Schlaglichter und Workshops zweite Runde: Was hat uns heute inspiriert?🚀

Tim Kübel, Leiter Kultur und Entwicklung (Borussia Dortmund), brachte Einblicke aus dem Fußball ein: Wie entwickeln Topklubs Spieler*innen ganzheitlich zu starken Persönlichkeiten - auch außerhalb des Sports?
💬„Die persönliche Säule hat einen massiven Einfluss: Dort müssen wir in Deutschland viel stärker rein investieren. Andere Nationen sind uns hier 10 – 15 Jahre voraus. Wenn ich als Athletin oder Athlet nicht die psycho-sozialen Life Skills habe meinen Alltag zu bewältigen, werde ich als Sportler nie mein Potenzial voll entfalten können“.

💡 Vom Modell in die Praxis. 🛠️ In sechs parallelen Workshops diskutierten die Teilnehmer*innen erneut Erkenntnisse, die direkt in die Praxis gehen - zum Beispiel, was smartTech im Trainingsalltag leistet oder wie das neue Rahmenmodell die eigene Arbeit stützt.

Nach so vielen inspirierenden Stimmen aus Wissenschaft und Verbänden, von Trainerinnen und Trainern, Athletinnen und Athleten - was soll bleiben vom vierten Nachwuchsleistungssport-Symposium?

Die größte ungenutzte Chance liegt in einer gemeinsamen Vision aller Akteure, so Antje Hoffmann, (IAT): 💬"Uns fehlt das große Ganze, eine gemeinsame Philosophie für Sportdeutschland, getragen von allen. Andere Nationen sind da schon weiter. Unsere Rednerin Leila Belaasri hat von der „Mission Gold“ gesprochen. Wenn wir uns auf diese gemeinsame „Mission Gold“ verständigen und darauf hinarbeiten, mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten, dann haben wir eine sehr gute Chance 2040 bei den Spielen auch erfolgreich zu sein.“

Wir sagen Danke! Dass ihr zuhört, diskutiert, kritisch seid und gemeinsam mit uns für die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports in Deutschland brennt!🔥

Fotos (1-3, 6-7, 9):

Tag 2️⃣ jetzt wird es konkret.💡Workshops, Schlaglichter, Austausch auf Augenhöhe: Heute stand der Transfer im Fokus. Den...
12/05/2026

Tag 2️⃣ jetzt wird es konkret.💡

Workshops, Schlaglichter, Austausch auf Augenhöhe: Heute stand der Transfer im Fokus. Den Auftakt machten die Schlaglichter – sechs kurze, dichte Impulse aus aktuellen IAT-Projekten im Nachwuchsleistungssport, viele davon mit Spitzenverband-Partnern.

So gaben Alexandra Eberhardt (IAT) und Hans Babilon (Snowboard Germany) am Beispiel Off-Snow-Training im Snowboard Einblick in die Herausforderung, vor der viele neue olympische Sportarten stehen: Wie kann eine professionalisierte Struktur entstehen, ohne die sportarteigene Identität und Kultur zu verlieren?

Vom Zuhören zum Mitgestalten 💬 In sechs parallelen Workshops erarbeiteten die Teilnehmer*innen dann gemeinsam, wie die Projektergebnisse in die Praxis kommen.

Nach der Arbeitsphase wurde es persönlich🎙️Was steckt hinter erfolgreichen Karrieren? In den Nähkästchen gaben Athlet*innen und Trainer*innen Einblicke, die über ihre individuelle Geschichte hinaus von Herausforderungen, Strukturen aber auch Chancen im deutschen Nachwuchsleistungssport erzählen.

Eine dieser Stimmen, Bundes- und Landestrainer Goalball, Stefan Weil, sprach über seine Anfänge in der paralympischen Sportart: 💬„Uns hat es gut getan Fehler machen zu dürfen: Dinge auszuprobieren, zu scheitern und danach wieder Erfolg zu haben - das hat dafür gesorgt, dass wir kreativ sein mussten. Starre Strukturen sind manchmal extrem hinderlich um Kreativität hervorzubringen.“

Den Abschluss des Tages machten zwei Hauptvorträge mit großen Fragen. 🎤 Nicholas Behne zeigte, wie ALBA BERLIN Jugendarbeit, Bildung und Nachwuchsleistungssport zusammendenkt. Leila Belaasri brachte einen ungewohnten Blick mit: Was kann der Spitzensport vom Human Factor der Luftfahrt lernen – also davon, wie eine Hochleistungsbranche mit menschlichem Versagen, Teamdynamik und Sicherheitskultur umgeht?

Aber jetzt: Pause verdient beim Leipziger Abend, bevor es morgen in den Endspurt der Konferenz geht.

Fotos (1-7):

Startschuss für das vierte Nachwuchsleistungssport-Symposium💥Rückblick Tag 1⃣ Was hat uns heute inspiriert? Hochkarätige...
11/05/2026

Startschuss für das vierte Nachwuchsleistungssport-Symposium💥

Rückblick Tag 1⃣ Was hat uns heute inspiriert?

Hochkarätige Stimmen aus der Trainerperspektive: Es gab zwei 🏊Praxis-Impulse von Bernd Berkhahn (Bundestrainer Lange Strecke) und Ute Schinkitz (Bundestrainerin Para Schwimmen) 👉 letztere mit einem Plädoyer für ein noch engeres Miteinander und den Abbau von Vorbehalten:
💬Jedes Kind muss schwimmen lernen, ganz gleich wie es auf die Welt gekommen ist. Dafür brauchen wir Schwimmhallen-Kapazitäten und Menschen an der Basis, die das machen wollen und die Ängste in ihren Köpfen überwinden. (Ute Schinkitz)

🏁Den Einstieg in die Konferenz machte eine Talkrunde, mit dem kürzesten und Publikumsliebling-Blitzlicht des Tages: Jens-Uwe Münker als Vertreter der Sportreferentenkonferenz antwortete auf die Frage, was der deutsche Nachwuchsleistungssport brauche: 💬Eine tägliche Sportstunde in der Schule!🏃🏫

Die zentralen Herausforderungen aus wissenschaftlicher Sicht skizzierte Antje Hoffmann (IAT-Nachwuchsleistungssport) in ihrem Eröffnungsvortrag – ein Schlüssel-Aspekt:💬Was wir in Deutschland brauchen, ist eine einheitliche Philosophie um Nachwuchsathletinnen und Athleten erfolgreich zu entwickeln.

💡Was war noch wichtig? Im Science & Practice Cafe tauschten sich alle zu verschiedenen Projekten aus der Sportwissenschaft und -praxis aus. Insgesamt kamen knapp 300 Akteure aus dem Nachwuchsleistungssport (Trainerinnen, Trainer, Spitzenverbände und LSB, Vertreter der Länder und SMK, WVL Partner) zur Eröffnung nach Leipzig.

Vielen Dank an alle für die regen Diskussionen und das Interesse! Wir freuen uns auf morgen 🤝

Fotos: Christian Hüller

 🤝 internationalJuliane Wulff (IAT) teilte bei der „International Talent Identification and Development Conference“ (TID...
08/05/2026

🤝 international

Juliane Wulff (IAT) teilte bei der „International Talent Identification and Development Conference“ (TID) in 🇦🇺 Australien Einblicke aus dem IAT-Nachwuchsleistungssport💬

1️⃣ Wie kann die Qualität der nationalen Klassifizierung im Para Sport🏅 erhöht werden? Im aktuellen Projekt entwickelt Juliane Wulff gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband einen bundesweit einheitlichen Rahmen für die nationale Klassifizierung. So sollen Abläufe klarer und nachvollziehbarer sowie der Zugang für Sportler*innen deutlich einfacher werden. Auch die Stärkung der Klassifizierer ist eine wichtige Aufgabe.
2️⃣ Der „Global Sportsprofiler“ ermöglicht den 🌎Vergleich von Leistungsvoraussetzungen zwischen Sportarten aber auch Nationen. Grundlage ist die deutschsprachige Plattform „Sportartenprofile“, entstanden im gleichnamigen internationalen Projekt von IAT, HAN und Ghent University und nun erweitert auf Englisch, Französisch, Italienisch (und zeitnah Spanisch) mit Unterstützung von Swiss Olympic.

🏁Ziel der TID ist der Austausch zur Best Practice in der Talentidentifikation und -entwicklung im Spitzensport. Die Veranstalter, das AIS (Australian Institute for Sport) und die Queensland Academy of Sport, bringen dabei 277 Teilnehmer*innen aus 92 Organisationen und 16 Nationen zusammen. Schwerpunkte der Diskussion sind internationale Talentmodelle, Athletenwohl, Inklusion sowie datengestützte Methoden – auch mit Blick auf die Sommerspiele in Brisbane 2032.

Deutscher Behindertensportverband

Leistungs-Check für die Diskus-Elite Aktuell absolvieren Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader unter Leitung von Dr. ...
22/04/2026

Leistungs-Check für die Diskus-Elite

Aktuell absolvieren Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader unter Leitung von Dr. Uwe Wenzel (IAT), Sven Lang (leitender Bundestrainer Wurf/Stoß, DLV) und Markus Münch (Bundestrainer Diskus, DLV) und Philip Van Dijck (Nachwuchsbundestrainer Diskus, DLV) ihre Leistungsdiagnostik am IAT.📈

📍Erst vorletzte Woche gelang Steven Richter beim Wettkampf in Ramona (USA) ein herausragender Wurf — mit 74m die viertbeste Weite in der ewigen Weltbestenliste. Herzlichen Glückwunsch - Ein starkes Zeichen für die kommende Saison! 🔥

🔜Nach den Tests am IAT steht das Trainingslager an für den Feinschliff, bevor dann im Mai die meisten Athlet*innen in die Wettkampfsaison starten. Nationaler Saisonstart sind die Halleschen Werfertage im Mai. Viel Erfolg dem gesamten Team!



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Kraft. Technik. Fokus. 💥🏋️‍♀️Leistungsdiagnostik im Para Wurf/StoßDie Para Wurf/Stoß Athlet*innen waren bei uns um ihren...
14/04/2026

Kraft. Technik. Fokus. 💥🏋️‍♀️Leistungsdiagnostik im Para Wurf/Stoß

Die Para Wurf/Stoß Athlet*innen waren bei uns um ihren aktuellen Leistungsstand zu überprüfen. Im Fokus stand die Erfassung von Kraft, Schnelligkeit, Schnellkraft und Technik in sportartspezifischen sowie semispezifischen Tests 💥📊

Besonders wichtig sind hier die Vergleiche mit den Vorjahreswerten, um Entwicklungen sichtbar zu machen. Da sich alle Athlet*innen derzeit noch in der Aufbauphase befinden, liegt der Schwerpunkt auf den Kraftwerten 💪

Das IAT-Team Julia Roediger (Para Wurf/Stoß), Fabian Wendler und Carsten Schmidt arbeitet dabei eng mit Bundestrainerin Marion Peters und den Heimtrainer*innen Paula Kohlstock, Peter Salzer und Mathias Schulze zusammen🤝

Wir wünschen allen Athlet*innen für die kommenden Wochen und Wettkämpfe viel Erfolg 🍀


Para Leichtathletik Deutschland .kappel .schulze.kugel

Adresse

MarschnerStr. 29
Leipzig
04109

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