10/10/2026
🌽 sorgt für Druck beim Mais
Der neue USDA-Bericht fällt vor allem beim Mais klar belastend aus.
Die größte Überraschung: Der US-Maisertrag wurde auf 181,2 bu/acre bzw. rund 11,37 t/ha angehoben. Damit steigt die Produktion auf rund 407,3 Mio. t und liegt deutlich über den Markterwartungen.
Auch die US-Endbestände fallen mit rund 47,0 Mio. t höher aus als erwartet. Weltweit rechnet USDA inzwischen mit 280,4 Mio. t Mais-Endbeständen.
➡️ Für Chicago ist das klar bearish.
Bei Sojabohnen fällt die Überraschung deutlich kleiner aus. Der Ertrag steigt auf 53,1 bu/acre bzw. rund 3,57 t/ha, die Produktion auf rund 124,2 Mio. t. Das ist leicht negativ, aber kein vergleichbarer Schock.
Beim Weizen ist das Bild gemischt: Die US-Endbestände liegen etwas höher als erwartet, die weltweiten Bestände aber leicht darunter. Gleichzeitig werden die russischen Exporte reduziert.
👉 Fazit:
Der klare Verlierer des Berichts ist Mais. Soja ist leicht negativ, Weizen international deutlich ausgeglichener.
Für Europa bleibt aber wichtig: Ein schwächerer Chicago-Maismarkt verbessert zwar die Importparität, ändert aber nichts daran, dass die EU deutlich weniger Mais produziert und auf hohe Importe angewiesen bleibt.