03/02/2022
2021 erzeugten in Deutschland knapp 2 Millionen Photovoltaikanlagen rund 10% des hier produzierten Stroms. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren stetig steigen.
Was uns persönlich interessiert: Wie ist eigentlich die Umweltbilanz von Photovoltaikmodulen?
Um diese zu ermitteln, wird oft der Erntefaktor verwendet (ERoEI: Energy Return on Energy Invested). Dieser beschreibt das Verhältnis zwischen erzeugter Energie und investierter Energie, sprich: Wie viel Energie bekomme ich aus der hineingesteckten Energie heraus? Bei einem Erntewert über 1 ist die Gesamtenergiebilanz positiv. Ein Wert von 2 bedeutet, dass die doppelte Menge Energie erzeugt wird, die zuerst eingesetzt wurde.
Der Erntewert für Photovoltaikanlagen reicht von 4,8 bis 21 (Untersuchung der technischen Universität Berlin bei einer Laufzeit von 20 Jahren). Zum Vergleich: Ein Kohlekraftwerk hat den Erntefaktor von 0,3, ein Atomkraftwerk je nach Berechnung von 0,31. Es ist klar erkennbar: Die Umweltbilanz von Photovoltaikmodulen ist schon nach wenigen Jahren positiv! Die Produktion an Energie ist somit deutlich höher als die für die Herstellung der einzelnen Bestandteile aufgewendet Energie.
Und noch ein Pluspunkt: Photovoltaikmodule lassen sich recyceln! Ein Modul besteht überwiegend aus Aluminium, Glas und Kunststoffen sowie den Solarzellen aus Silizium. All diese Materialien lassen sich nach heutigem Stand recyceln. Gut zu wissen!
Auch wir starten dieses Jahr voll durch und wollen unseren Teil dazu beitragen, Deutschland fit für die Energiewende zu machen!
Weitere Informationen unter: https://strom-report.de/