BTU-Center Deutschland

BTU-Center Deutschland Biotech Company. Nature works. Nachhaltige Innovationen für die Landwirtschaft🌾🔬🚜

Eine Pflanze ist nie alleine.Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen besiedeln ihre Oberfläche, den Wurzelraum und a...
01/09/2026

Eine Pflanze ist nie alleine.

Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen besiedeln ihre Oberfläche, den Wurzelraum und auch das Innere der Pflanzenzellen.

Das Mikrobiom ist dabei nicht auf einen Ort beschränkt. Es umfasst verschiedene Lebensräume um und innerhalb der Pflanze, die jeweils eigene mikrobielle Gemeinschaften und Funktionen besitzen:

1. Endosphäre: Mikroorganismen innerhalb des Pflanzengewebe
2. Phylosphäre: Mikroorganismen auf Blättern und oberirdischen Pflanzenteilen
3. Rhizosphäre: Mikroorganismen im Boden, die durch Pflanzenwurzeln beeinflusst werden

Alle mikrobiologischen Präparate von BTU basieren auf ausgewählten, pflanzenfördernden Bodenmikroorganismen. Diese können die Nährstoffverfügbarkeit und -aufnahme verbessern, zur Steigerung der Ertragsleistung beitragen und gleichzeitig den Bedarf an mineralischen und organischen Düngemitteln reduzieren. Darüber hinaus unterstützen sie die physiologische Widerstandsfähigkeit der Pflanzen, fördern deren natürliche Abwehrmechanismen und erhöhen die Toleranz gegenüber abiotischen und biotischen Stressfaktoren.

BTU - nature works!

27/08/2026

Wie beeinflussen UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Temperatur die Bakterien und Pilze im Bodenverbesserer Ecostern®?

Wir waren in der Ukraine – dort, wo Ecostern® von BTU produziert wird – und haben uns mit der Erfinderin des Produkts getroffen.

Dr. Valentyna Bolokhovska, Mitgründerin von BTU und Direktorin für Unternehmensentwicklung, beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit mikrobiologischer Forschung sowie mit der Entwicklung und Integration biologischer Lösungen in moderne Agrartechnologien.

Für dieses Interview haben wir ihr 10 Fragen zum Bodenverbesserer Ecostern® gestellt. Das Gespräch wurde mithilfe von KI ins Deutsche übersetzt.

Wie beeinflussen limitierende Faktoren die Wirksamkeit von Ecostern®?

☀️ UV-Strahlung
Untersuchungen zeigen, dass die Anzahl der Bakterien und Pilze weder unter direkter Sonneneinstrahlung noch unter dem Einfluss einer UV-Lampe abnahm.

💧 Feuchtigkeit
Die Mikroorganismen bleiben nicht nur lebensfähig, sondern können sich auch bei geringer Bodenfeuchtigkeit vermehren.

🌡️ Temperatur
Die meisten Bodenmikroorganismen können sich in einem relativ breiten Temperaturbereich entwickeln und sich schnell an Veränderungen anpassen.

Die vollständige Folge hier:

https://youtu.be/-vAMsPjp2qQ?is=kW8ikrWU-FHWyx0T

Ecostern® & Kohlenstoffbindung: Aufbau einer langfristigen Bodenfruchtbarkeit 🌾🌍Das Management von Maisernterückständen ...
25/08/2026

Ecostern® & Kohlenstoffbindung: Aufbau einer langfristigen Bodenfruchtbarkeit 🌾🌍

Das Management von Maisernterückständen bedeutet nicht nur, das Feld von Pflanzenresten zu befreien – es geht vielmehr um aktive Kohlenstoffbindung und Humusaufbau.

In einem 30-tägigen Versuch, der am NSC-Institut für Landwirtschaft der NAAS durchgeführt wurde, wurde der Einfluss von Ecostern® auf die mikrobielle Aktivität des Bodens, den Gehalt an labil gebundenem Kohlenstoff und den Gesamthumusgehalt bei der Kompostierung von Maisstroh untersucht.

Wichtige Ergebnisse des Versuchs:

🌱 Anstieg des labilen organischen Kohlenstoffs:
Die Zugabe von Ecostern® zu Boden mit Maisstroh erhöhte den Gehalt an labilem organischem Kohlenstoff von 0,18 % auf 0,214 % (im Vergleich zu Boden mit Maisstroh ohne Ecostern®). Labiler Kohlenstoff dient als wichtige Energiequelle für nützliche Bodenmikroorganismen und trägt wesentlich zur Verbesserung der Bodengesundheit bei.

📈 Erhöhung des Gesamthumusgehalts:
Die Kompostierung von Boden mit Maisstroh und Ecostern® erhöhte den Gesamthumusgehalt auf 2,67 % (gegenüber 2,11 % im natürlichen Boden und 2,66 % im Boden mit Maisstroh).

💨 Kontrollierte Bodenatmung:
Die Messung der Bodenatmungsintensität (CO₂-Freisetzung) bestätigte eine aktive biologische Zersetzung ohne übermäßige Kohlenstoffverluste. Dadurch wird eine stabile Umwandlung organischer Substanz gewährleistet.

Die Anwendung von Ecostern® bei der Bewirtschaftung von Ernterückständen unterstützt die aktive Umwandlung pflanzlicher Biomasse in stabilen Humus und verfügbaren Kohlenstoff. Dadurch können die Bodenstruktur verbessert und eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktivität gefördert werden.

https://btu-center.de/produkte/biofertilizers/soil-health/ecostern

Warum wird Getreidestroh langsamer abgebaut als Leguminosenreste?Ein wichtiger Faktor ist das Kohlenstoff/Stickstoff-Ver...
15/08/2026

Warum wird Getreidestroh langsamer abgebaut als Leguminosenreste?

Ein wichtiger Faktor ist das Kohlenstoff/Stickstoff-Verhältnis (C/N Verhältnis): Je weiter es ist, desto weniger Stickstoff steht den Mikroorganismen im Verhältnis zum Kohlenstoff zur Verfügung. Dadurch kann Stickstoff vorübergehend mikrobiell gebunden und die Zersetzung verlangsamt werden.

Für eine effiziente Zersetzung von Ernterückständen müssen deshalb C/N-Verhältnis, Feuchtigkeit, Temperatur, Zerkleinerung, Bodenkontakt und mikrobielle Aktivität zusammenspielen.

Ecostern® von BTU bringt gezielt Mikroorganismen in das Ernterestemanagement ein und unterstützt die natürlichen Abbauprozesse.

https://btu-center.de/produkte/biofertilizers/soil-health/ecostern

10 Fragen zu Ecostern® F.1 Wir haben uns in der Ukraine – dort, wo sich die Produktion von BTU befindet – mit der Erfind...
07/08/2026

10 Fragen zu Ecostern® F.1

Wir haben uns in der Ukraine – dort, wo sich die Produktion von BTU befindet – mit der Erfinderin des Bodenverbesserers Ecostern® getroffen.

Dr. Valentyna Bolokhovska, Mitgründerin von BTU und Direktorin für Unternehmensentwicklung, beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit mikrobiologischer Forschung sowie der Entwicklung und Integration biologischer Lösungen in moderne Agrartechnologien.

Für dieses Interview haben wir ihr 10 Fragen zum Biopräparat Ecostern® gestellt. Das Gespräch wurde mithilfe von KI ins Deutsche übersetzt. Im Video erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Entstehung, Wirkungsweise, Anwendung und die neuesten Einsatzmöglichkeiten von Ecostern®.

Die 10 Fragen:

1. Die Bodendegradation gilt heute als eine der größten Bedrohungen für die weltweite Ernährungssicherheit. Wie gravierend ist dieses Problem für die Landwirtschaft unter unseren Bedingungen?
2. Welche Faktoren beeinträchtigen die Bodenfruchtbarkeit derzeit am stärksten – Erosion, der Verlust organischer Substanz, der Klimawandel oder die intensive Bewirtschaftung?
3. Warum wird der Erhalt und Aufbau organischer Bodensubstanz zu einer strategischen Aufgabe für landwirtschaftliche Betriebe?
4. Welche Rolle spielen Ernterückstände bei der Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit, und warum reicht es nicht aus, sie einfach unterzupflügen?
5. Was ist der Biodestruktor Ecostern®, und welches Problem löst er?
6 Welche Mikroorganismen enthält Ecostern®, und wie bauen sie Pflanzenreste ab?
7. Worin unterscheidet sich die biologische Zersetzung von Ernterückständen von herkömmlichen Verfahren?
8. Wie beeinflusst Ecostern® den Humusaufbau und die biologische Aktivität des Bodens?
9. Kann Ecostern® dazu beitragen, den Infektionsdruck und bodenbürtige Krankheitserreger zu reduzieren?
10. Welche wirtschaftlichen Vorteile bietet der Einsatz von Ecostern® im Vergleich zu konventionellen Verfahren?

📹Link zum Video:

Wir haben uns in der Ukraine – dort, wo sich die Produktion von BTU...

Ernterückstände gezielt nutzen: Potenziale erschließen und Risiken minimierenErnterückstände sind weit mehr als ein Nebe...
06/08/2026

Ernterückstände gezielt nutzen: Potenziale erschließen und Risiken minimieren

Ernterückstände sind weit mehr als ein Nebenprodukt der Ernte. Sie stellen eine wertvolle Quelle organischer Substanz dar und leisten einen wichtigen Beitrag zum Humusaufbau sowie zur langfristigen Bodenfruchtbarkeit. Entscheidend ist jedoch ein fachgerechtes Management, denn eine unsachgemäße Behandlung kann die Jugendentwicklung der Folgekultur beeinträchtigen, die Bestandesdichte verringern und Ertragseinbußen verursachen.

Je nach Vorfrucht unterscheiden sich Zusammensetzung und Zersetzungsverhalten erheblich:

* Mehrjährige Leguminosen (Luzerne, Klee) besitzen ein günstiges Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis (C:N) und mineralisieren ohne zusätzliche Stickstoffgabe vergleichsweise schnell.
* Einjährige Leguminosen wie Erbsen, Sojabohnen oder Kichererbsen reichern den Boden mit Stickstoff an und fördern die mikrobielle Aktivität.
* Rapsrückstände werden zügig abgebaut und führen dem Boden Kalium sowie Schwefel zurück.
* Weizenstroh liefert nach der Mineralisierung Stickstoff, Phosphor und Kalium.
* Maisrückstände sind eine bedeutende Kohlenstoffquelle für den Humusaufbau.
* Sonnenblumenrückstände geben dem Boden mehr Kalium zurück, als mit der Ernte entzogen wird.

Besondere Herausforderungen ergeben sich jedoch bei den Ernterückständen von Getreide, Mais und Sonnenblumen.

🌾 Getreidestroh enthält hohe Mengen an Lignin und weist ein C:N-Verhältnis von etwa 80:1 auf. Ohne zusätzliche Stickstoffversorgung binden Bodenmikroorganismen verfügbaren Stickstoff, wodurch die Folgekultur vorübergehend unter Stickstoffmangel leiden kann. Zudem dauert die Zersetzung in der Regel sechs bis acht Monate. Bei großen Strohmengen können darüber hinaus organische Säuren entstehen, die das Auflaufen der Kultur beeinträchtigen.

🌽 Mais gilt aufgrund der großen Mengen an grober Biomasse und seiner Bedeutung als Wirt für Fusarium als besonders anspruchsvolle Vorfrucht. Eine intensive Zerkleinerung und gleichmäßige Einarbeitung der Ernterückstände sind entscheidend, um den Rotteprozess zu beschleunigen. Der hohe Ligningehalt verzögert die Mineralisierung zusätzlich.

🌻 Sonnenblumen hinterlassen verholzte Stängel und kräftige Pfahlwurzeln, die sich nur langsam zersetzen. Innerhalb eines Jahres werden lediglich rund 29 % der Rückstände abgebaut, während Weizenstroh im gleichen Zeitraum etwa 52 % erreicht. Gleichzeitig kann die starke Austrocknung des Bodens durch das Wurzelsystem die mikrobielle Aktivität einschränken.

📝Praxisempfehlung

Eine beschleunigte Umsetzung organischer Ernterückstände sowie die Reduzierung bodenbürtiger Krankheitserreger können durch den gezielten Einsatz biologischer Präparate unterstützt werden. Ecostern fördert die mikrobielle Zersetzung organischer Biomasse und trägt zur biologischen Regeneration des Bodens bei.

https://btu-center.de/produkte/biofertilizers/soil-health/ecostern

Liposam® kann mehr als nur Blattapplikationen. Auch in Kombination mit Bodenherbiziden entfaltet das Bio-Haftmittel sein...
24/07/2026

Liposam® kann mehr als nur Blattapplikationen. Auch in Kombination mit Bodenherbiziden entfaltet das Bio-Haftmittel seine Wirkung: Es fixiert die Wirkstoffe im Oberboden und schützt sie vor der Auswaschung in tiefere Bodenschichten. So bleibt der Herbizidfilm dort, wo er wirken soll.

https://btu-center.de/produkte/bioadjuvants/liposam

Die Ernte ist vorbei? Jetzt beginnt die Arbeit für den Boden.Wahrend der Mahdrescher das Feld verlasst, startet unter de...
16/07/2026

Die Ernte ist vorbei? Jetzt beginnt die Arbeit für den Boden.

Wahrend der Mahdrescher das Feld verlasst, startet unter der Oberfläche die entscheidende Phase des Jahres.
Damit Erntereste effizient umgesetzt werden und Bodenorganismen ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen sie optimale Bedingungen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Anwendung von Ecostern®. Die ausgewählten Mikroorganismen beschleunigen den Abbau der Erntereste, fördern die Humusbildung, binden Nährstoffe im Boden und unterstutzen den Aufbau einer stabilen Bodenstruktur.

Ecostern® - für einen aktiven Boden direkt nach der Ernte:

https://btu-center.de/produkte/biofertilizers/soil-health/ecostern

Wie hält das Biohaftmittel Liposam® Wirkstoffe auf der Blattoberfläche?Der Wirkmechanismus des Biohaftmittels Liposam® b...
08/07/2026

Wie hält das Biohaftmittel Liposam® Wirkstoffe auf der Blattoberfläche?

Der Wirkmechanismus des Biohaftmittels Liposam® basiert auf mikrobiellen Exopolysacchariden. Nach dem Ausbringen bilden sie auf der Blattoberfläche einen dünnen, elastischen Biopolymerfilm – ähnlich den natürlichen Biofilmen von Mikroorganismen.

Die Exopolysaccharide bestehen aus Glukose, Galaktose und Mannose. Der unsichtbare Biofilm haftet zuverlässig an der Blattoberfläche und sorgt dafür, dass Spritztropfen besser haften, langsamer verdunsten und weniger leicht abgewaschen werden.

Dadurch bleiben Wirkstoffe länger auf dem Blatt. Unter geeigneten Bedingungen kann die Wirkung des Biofilms bis zu 30 Tage anhalten und einen verbesserten Regenschutz bieten. So können Pflanzenschutzmittel effizienter aufgenommen werden.

Adresse

Wilesch 3
Oberlangen
49779

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