07/09/2026
Schadstoffe im Abwasser: Quecksilber
Effiziente Schadstoffentfernung erfordert mehr als Technologie. Es braucht strategisches Wissen.
Die Reinigung von schadstoffbelastetem Abwasser, besonders mit Quecksilber, ist eine große Herausforderung. Wir wollen hier kurz auf Vorkommen, Gefahren und die wichtigen gesetzlichen Vorgaben eingehen.
1. Vorkommen und Gefahren von Quecksilber:
Quecksilber tritt häufig in industriellen Abwässern auf.
Gefahr: Das Schwermetall ist toxisch und kann Umwelt und Gesundheit stark belasten.
2. Gesetzliche Grenzwerte:
Laut Anhang 40 der AbwV sollte Quecksilber im behandelten Wasser nicht mehr als 0,05 mg/l betragen.
Konsequenz: Betriebe müssen diese Grenzwerte einhalten, um ökologische und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
3. Reinigungsverfahren in der Abwasseraufbereitung:
Strategie: Eine Kombination aus Fällung, Flockung und Ionenaustausch liefert oft die besten Resultate.
Auch Aktivkohle wird eingesetzt, um verbliebene Spuren von Quecksilber zu entfernen.
Einblick in die Praxis des Anlagenbaus:
In einem unserer neuesten Projekte haben wir eine Anlage installiert, die die Quecksilberkonzentration von 15 mg/l auf unter 5 µg/l senken konnte. Damit unterstützen wir unseren Kunden dabei, seine umwelttechnischen Anforderungen sicher zu erfüllen.
Sprechen Sie gerne die Experten von BWS an, wenn es darum geht Quecksilber oder andere Schadstoffe aus Wässern zu entfernen!