18/06/2026
Unsere Antwort auf China steht in Győr und Nyúl.
„Made in Germany" reicht nicht mehr.
Das sagen keine Analysten. Das sagt unsere Kalkulation.
Wir fahren Prien und unsere beiden ungarischen Werke als ein System. Engineering, Prototypen und komplexe Baugruppen in Bayern. Serienfertigung in Ungarn. Ein QM-System, eine Bestellnummer, eine Verantwortung.
Warum das für unsere Kunden besser rechnet als der Container aus Fernost:
▶️ Seefracht ab Schanghai: 6 bis 8 Wochen auf dem Wasser. Plus Hafen, Zoll, Nachlauf.
▶️ Änderung in der laufenden Serie? In Asien ist der Container längst unterwegs, wenn die Mail ankommt. Bei uns wird die Zeichnungsänderung oft in Stunden eingesteuert. Im selben System, in dem sie konstruiert wurde.
▶️ Gebundenes Kapital: Wer aus Asien beschafft, bezahlt Ware, die wochenlang auf dem Schiff liegt und bestellt in Mengen, die das eigene Lager füllen. Wir liefern im vereinbarten Abrufkorridor.
▶️ Und die Lohnkosten? Bei automatisierter Serienfertigung wird der Lohnkostenanteil geringer. Der vermeintliche Asien-Vorteil schrumpft mit jeder Automatisierungsstufe.
Das ist keine Heimatliebe. Das ist Mathematik.
Wir sind stolz auf das, was wir seit über 60 Jahren in Prien bauen. Aber Stolz ist kein Argument im Einkauf. Liefertreue, Reaktionszeit und Gesamtkosten sind es.
„Engineered in Germany, produced in EU" ist für uns kein Slogan.
Es ist die Antwort auf die Anforderungen unsere Kunden.