JaKo Energie GmbH

JaKo Energie GmbH Die JaKo Energie GmbH entwickelt und realisiert nachhaltige Energiekonzepte mit dem Fokus auf Bestandsgebäude- und Quartiere.

Ziel des Denkmalschutzes ist es, der Gesellschaft ein kulturelles Erbe zu hinterlassen. Die Gebäude sollen den Menschen ...
15/05/2020

Ziel des Denkmalschutzes ist es, der Gesellschaft ein kulturelles Erbe zu hinterlassen. Die Gebäude sollen den Menschen ihre eigene Geschichte erzählen - wie eine Art lebendiges Bild der Baukunst. Dabei sollen sie nicht nur die Vergangenheit darstellen, sondern auch informieren und mahnen.

1919 stand der Denkmalschutz in Art. 150 erstmals in der Verfassung des Deutschen Reichs: „Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur sowie die Landschaft genießen den Schutz und die Pflege des Staates.”

Die Schwierigkeit bei Denkmalpflege - beziehungsweise der Modernisierung - ist, widersprüchliche Ziele in Einklang zu bringen. Ein Beispiel: Bei einer energetischen Sanierung steht oftmals die Frage nach der Fassadendämmung im Vordergrund. Soll die Außenfassade im Urzustand bleiben, müssen die Außenwände innenseitig gedämmt werden.
Hersteller haben daran gearbeitet, bauphysikalisch geeignete Systeme für die Innendämmung zu entwickeln. So sind nach der Dämmung keine Probleme mit Schimmel zu befürchten. Bei Fassadendämmung steht oftmals auch eine Fenstererneuerung an - diese müssen aber mit Sorgfalt betrachtet werden.Eine detaillierte Untersuchung der vorhandenen Substanz, das Abwägen und die Auswahl der geeigneten Dämmung sowie die kritische Betrachtung aller Anschlussdetails, sichert schlussendlich den Erhalt des historischen Gebäudes.

Den Denkmalschutz und die bauphysikalischen Ansprüche eines energetisch hochwertigen Fensters in Einklang zu bringen, ist nicht einfach. Unproblematischer gestaltet sich dagegen die Dach- und Kellerdeckendämmung, weil sie außerhalb des sichtbaren Bereichs sind.

Bestimmte Maßnahmen, die dem historischen Gebäude dienen, sind aus der Sicht der Denkmalpflege unumstritten. So auch die Wiederherstellung der Tragfähigkeit von Bauteilen, Ausbesserungen oder Erneuerung der Dacheindeckung und Regenwasserableitung.

📊 Effizienhaus / bit.ly/2WBzkdD
📷 Symbolbild: niklas_hamann / Unsplash

Ursprünglich stammt der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft. Hans Carl von Carlowitz, einst Oberberghauptma...
30/04/2020

Ursprünglich stammt der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft. Hans Carl von Carlowitz, einst Oberberghauptmann des Erzgebirges, sollte die deutsche Landschaft dauerhaft prägen. In seinem Gründungsmanifest „Sylvicultutra oeconomica“ avancierte das Werk die nachhaltige Forstwirtschaft. Dem Wald sollte man nicht mehr Holz entnehmen als wächst. In anderen Worten: Der Mensch sollte ein Gleichgewicht zwischen Nutzung und Regeneration der Ressourcen schaffen. Heute definiert man den Begriff der Nachhaltigkeit allgemein als Dreiklang zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialverträglichkeit.
Heute ist das Thema Nachhaltigkeit aktueller denn je und ist zu einem festen Bestandteil in unserem Alltag geworden. Doch was hat das mit dem Bau zu tun? Nach Aussagen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fallen 35% der Primärenergie auf Gebäude zurück. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) sollen eine Reduzierung und der damit verbundenen CO2-Emission Reduzierung bewirken. Verbraucher dabei wären Heizungsanlagen, Klimaanlagen, Beleuchtungen und die elektrische Ausstattung.
Zertifikate wie DGNB, LEED und BREEAM bewerten Gebäude in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die Gebäudetechnik nimmt in Hinblick auf die Nachhaltigkeit somit eine immer wichtigere Rolle ein. Zentrale Aufgaben sind dabei eine effiziente Energieverwendung und ressourcenschonende Energieerzeugung, sowie behagliches Wohnen.
📊 Baunetzwissen / https://bit.ly/2WcSJ2X
📷 Porträt von Hans Carl von Carlowitz / Filip Zrnzević Unsplash

Im traditionellen Stromnetz versorgen wenige Kraftwerke viele Verbraucher. Das ist mit dem Frontalunterricht in der Schu...
06/04/2020

Im traditionellen Stromnetz versorgen wenige Kraftwerke viele Verbraucher. Das ist mit dem Frontalunterricht in der Schule vergleichbar: Der Lehrer spricht, die Schüler hören zu. Im Trend liegt jedoch der gegenseitige Austausch von Informationen, nicht nur im Unterricht, sondern auch bei den Stromnetzen. Viele private Haushalte und Unternehmen erzeugen Stromkonsumenten, sondern produzieren selbst Energie, sogenannte „Prosumern“. Eine Herausforderung für unsere bisherigen Netze ist, dass die Zahl der dezentralen Stromerzeuger steigen und erneuerbare Energieanlagen wie Wind- und Sonnenenergie sich nicht nach dem tatsächlichen Strombedarf richten - sondern Schwankungen unterliegen, die je nachdem besser oder schlechter zu antizipieren sind. Nicht nur bei der Erzeugung erleben wir einen Umbruch, auch die Energienutzung könnte sich in Zukunft ändern. Ein Beispiel-Szenario: Elektroautos werden nach Feierabend überall gleichzeitig geladen.
Hier ist die Schnittstelle für Smart Grid: Es kann helfen, überschüssigen Strom zu speichern oder ins Netz einzuspeisen, wenn er gebraucht wird. Damit alle Komponenten untereinander kommunizieren können, muss in einem „intelligenten Stromnetz“ der Datenaustausch in beide Richtungen möglich sein. Sogenannte Smart Meter bilden das Messinstrument. Sie stellen eine Verbindung zwischen den einzelnen Verbrauchern, dem Stromnetz und den Energieversorgungsunternehmen, dar.
Gerade bei Quartieren und Arealen kann die Smart Grid Technologie die Effizienz zwischen Erzeugung und Nutzung von Strom vor Ort erhöhen.

Smart Grids tragen dazu bei, die Gesamtarchitektur der Stromnetze in Deutschland flexibel zu machen und dass sich Stromnutzung, Erzeugung und Zwischenspeicherungen gegenseitig anpassen.

Darüber hinaus müssen für die Spitzenlasten immer weniger Reserven in Form von großen Kraftwerken vorgehalten werden.
📷 Symbolbold: Anastasia Zhenina / Unsplash
📊https://bit.ly/2Xew094 / BMWi
# Strom

Seit Beginn der KfW-Förderung (Kreditanstalt für Wiederaufbau) 2006 wurden rund 3 Millionen Wohnungen und 1400 kommunale...
27/03/2020

Seit Beginn der KfW-Förderung (Kreditanstalt für Wiederaufbau) 2006 wurden rund 3 Millionen Wohnungen und 1400 kommunale Einrichtungen energetisch saniert. Die Vorteile: Das „CO2-Gebäudesanierprogramm“ schützt nicht nur das Klima, sondern schafft Arbeitsplätze und macht Wohnen komfortabler und bezahlbarer.
Laut Informationen der Bundesregierung spart man so 6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Die Menge der pro Jahr eingesparten Energie ist etwa so groß wie Energieproduktion von zwei Kernkraftwerken. Durch Modernisierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder Investitionen in neue Anlagentechnik werden nicht nur Heizkosten gesenkt. Sie schützen auch vor steigenden Energiepreisen und sorgen für behaglicheres Wohnen. Zudem wurden viele Arbeitsplätze gesichert und auch geschaffen. Die Auftragsbücher vieler Handwerksbetriebe sind voll, was besonders dem Mittelstand zu Gute kommt.
📊 Bundesregierung / https://bit.ly/2vRz5jR
📷 Markus Spiske / Unsplash

Wärme bewegt sich grundsätzlich immer entlang eines Temperaturgefälles, vom Wärmeren zum Kälteren. Doch diesem Naturgese...
26/03/2020

Wärme bewegt sich grundsätzlich immer entlang eines Temperaturgefälles, vom Wärmeren zum Kälteren. Doch diesem Naturgesetz spielt die Wärmepumpe einen Streich. Wie geht das? Das Prinzip einer Wärmepumpe gleicht dem eines Kühlschranks, allerdings entzieht die Wärmepumpe der Natur Umweltenergie und gibt sie als Heizenergie mit einem höheren Temperaturniveau an das Gebäude ab.
In der Wärmepumpe befindet sich ein Kreislauf der Kältemittel zirkulieren lässt. Im „Verdampfer“ wird die Umweltenergie an das Kältemittel übertragen, das dadurch verdampft. Der Kältemitteldampf wird zu einem Verdichter weitergeleitet, durch die Erhöhung des Druckes hebt sich das Temperaturniveau des gasförmigen Kältemittels. Im Verflüssiger kondensiert das Kältemittel, wobei es hierdurch Wärme über einen Wärmetauscher schließlich an das Heizsystem abgibt. Hier wird quasi die Energie von der Umwelt in Heizenergie umgewandelt. Anschließend wird das Kältemittel über eine Drossel entspannt und an den Verdampfer zurückgeführt. Der Kreislauf beginnt von Neuem.
Die erste Entwicklung der Wärmepumpentechnologie geht bis ins 19. Jahrhundert zurück: Der Franzose Nicolas Carnot veröffentlichte 1824 erste Grundsätze zum Wärmepumpenprinzip. Im Jahr 1969 schloss Klemens Oskar Waterkotte die erste Erdwärmepumpe in Deutschland an.
📊 Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
📷 Squared.one / Unsplash
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Das oberste Ziel bei der Restaurierung eines Denkmals ist die Erhaltung der vorhandenen Substanz. Bedingung für eine gel...
25/03/2020

Das oberste Ziel bei der Restaurierung eines Denkmals ist die Erhaltung der vorhandenen Substanz. Bedingung für eine gelungene Umsetzung ist ein tiefes Verständnis für die Idee rund um die Revitalisierung, die Einzigartigkeit der Gebäude und die Besonderheiten des Menschen.
Um neue Eigentümer, Bewohner oder Nutzer für ein Objekt zu begeistern, müssen aber auch heutige Ansprüche an den Komfort, das Energiesparen und die Technik mitberücksichtigt werden. Die energetische Ertüchtigung der Hülle sowie der Einsatz moderner Technologien müssen dabei unterstützend wirken. Gerade durch die Kombination von Bestands- und Neubauten in einer Areals- oder Quartierslogik können fruchtbare Synergien entstehen. Ein Neubau kann somit quasi als Kraftwerk für die Bestandsgebäude fungieren.
Ein jahrhundertealtes Bestandsgebäude, -Areal oder -Quartier lässt sich grundsätzlich mit erneuerbarer Energie versorgen – es bedarf nur einer gesamtheitlichen Herangehensweise.
Dazu zählen u. a. Erfahrung und Feingefühl im Umgang mit Baudenkmalen sowie Verständnis für Mensch und Umwelt, gepaart mit innovativen Lösungsansätzen.
📊 JaKo Energie
📷 JaKo Energie

Umweltenergie wird in diesem Beispiel zentral über ein Erdwärmesondenfeld gewonnen. Über ein Verteilnetz wird die gewonn...
23/03/2020

Umweltenergie wird in diesem Beispiel zentral über ein Erdwärmesondenfeld gewonnen. Über ein Verteilnetz wird die gewonnene Umweltenergie (hier Erdwärme) an die umliegenden Häuser verteilt. Die Temperaturen betragen in einem kaltem Nahwärmenetz durchschnittlich 0°C bis 13°C. Durch diese „kalten bzw. niedrigen Temperaturen“ fallen bei der Verteilung nur äußerst geringe thermischen Verluste an. In den Wohnhäusern heben Wärmepumpen mit der Zufuhr von Strom die gelieferte Umweltenergie auf ein Heizenergie Niveau, welche dann zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen der Gebäude genutzt werden kann.
Eine Besonderheit bei kalten Nahwärmenetzten ist, dass das Temperaturniveau der Umweltenergie direkt über die Wärmepumpe in den Heizkreislauf gelangen kann. Durch die niedrigen Temperaturen kann ein Kühleffekt erzielt werden. So kann man mit kalten Nahwärmenetzte heizen und kühlen.
📊 JaKo Energie
📷 JaKo Energie

Die Corona-Krise hat positive Auswirkungen auf die Umwelt: Nach einer Analyse des Center for Research on Energy and Clea...
20/03/2020

Die Corona-Krise hat positive Auswirkungen auf die Umwelt: Nach einer Analyse des Center for Research on Energy and Clean Air sanken die Kohlendioxid-Emissionen in China im Februar um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland ist das Umeweltministerium zudem guter Dinge, die Klimaziele 2020 doch noch zu erreichen. Das Problem: Wenn die Corona-Krise vorbei ist und sich die Menschen sicher fühlen, werden sie wieder anfangen zu reisen, zu konsumieren und zu produzieren. Es könnte einen „Rebound-Effekt“ geben, wie nach der Finanzkrise 2008. Während der Krise sanken die CO2-Emissionen signifikant, nur um nach der Krise stärker anzusteigen, als sie es davor taten. Ob wir nach der Corona-Krise in einer „grüneren“ Welt leben, hängt stark davon ab, welche Lehren wir aus den Auswirkungen der Pandemie ziehen.
📊 WELT.de / https://bit.ly/2Uuv6lQ
📷 Lukasz Szmigiel / Unsplash

Um 40 Prozent wollte Deutschland dieses Jahr seine CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 reduzieren. Besonders wegen der C...
20/03/2020

Um 40 Prozent wollte Deutschland dieses Jahr seine CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 reduzieren. Besonders wegen der Corona-Krise rückt das Ziel nach anfänglichen Zweifeln doch noch in greifbare Nähe. Das Umweltministerium ist zuversichtlich. Weniger Umdrehungen in der Wirtschaft bedeuten weniger CO2-Ausstoß. Die Treibhausgasemissionen sind in Deutschland im Vergleich zu 2018 um 6,3 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zu 1990 wurde 35,7 Prozent weniger CO2 ausgestoßen. „Wir werden eine Reduzierung der Emissionen durch Corona erleben. Das ist ja offensichtlich“, sagte Dirk Messner am Montag - Chef des Umweltbundesamtes für Mensch und Umwelt.
📊 ZEIT online / FAZ / DPA / https://bit.ly/2xcuN70j
📷 Nathan Gonthier / Unsplash

Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat US-Präsident Barack Obama verschärfte Maßnahmen zur Bekä...
19/03/2020

Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat US-Präsident Barack Obama verschärfte Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts bekanntgegeben. Seine Rede wurde 2015 im Fernsehen übertragen. Ein Satz prägt die Klimabewegung auch noch fünf Jahre später: „Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann" Auch die Bewegung schreibt sich das Zitat des Ex-Präsidenten immer wieder auf ihre Plakate. Warum? Obama bringt es in einem Satz auf den Punkt: Wir müssen endlich handeln, wir sind die letzte Generation, die eine Chance hat, etwas zu ändern.
📊 Tagesspiegel / http://bit.ly/3bblkeK
📷 Pete Souza, 2009. Library of Congress Prints / Unsplash
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Etwa 35 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Der größte Anteil des Energieverbrauc...
17/03/2020

Etwa 35 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Der größte Anteil des Energieverbrauchs von Gebäuden ist auf Wohnhäuser zurückzuführen: In Ein- und Zweifamilienhäusern werden 39 Prozent der gesamten Energie genutzt, der Bedarf bei Mehrfamilienhäusern macht 24 Prozent aus. Die restlichen 37 Prozent der Gebäudeenergie werden von Nichtwohngebäude verbraucht.
Bis 2050 soll der Primärenergiebedarf um 80 Prozent reduziert werden.
📊 DENA / http://bit.ly/39twY4j
📷 JaKo Energie

09/03/2020

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