16/09/2024
🌍 Herausforderungen und Chancen für die Energiewende in Bayern 🌬️
Eine Analyse aus dem Juni 2024 eines namhaften Windprojektierers zeigt, dass Bayern vor großen Herausforderungen steht, um seine Energiewendeziele zu erreichen. Trotz der dringenden Notwendigkeit, den Ausbau der Windkraft voranzutreiben, sind etwa 90 Prozent der ausgewiesenen Windvorranggebiete ungeeignet. Hauptgründe sind Höhenbeschränkungen im Fluggebiet des Militärflughafens Manching und zu geringe Bauabstände zu Siedlungen.
Die Kriterien zur Ausweisung dieser Gebiete wurden 2014 festgelegt, vor der Einführung der 10-H-Abstandsregelung. Damals waren Höhenbeschränkungen und die Steilheit des Geländes keine Ausschlusskriterien. Dennoch gibt es Potenzial für Windkraft, insbesondere in der Region Landshut, jedoch nicht an den offiziell ausgewiesenen Standorten.
Bayern muss bis 2027 gemäß Bundesvorgaben 1,1 Prozent seiner Fläche als Windvorranggebiete ausweisen; bis 2035 sollen es sogar 1,8 Prozent sein. Bislang haben erst vier der 18 Planungsregionen dieses Ziel erreicht. Sollte Bayern diese Vorgaben nicht erfüllen, könnten Windräder nahezu überall im Außenbereich gebaut werden, was die Abschaffung der 10-H-Abstandsregelung zur Folge hätte.
Um seine energiepolitischen Ziele zu erreichen, müsste Bayern wöchentlich mindestens zwei große Windkraftanlagen in Betrieb nehmen. Im Jahr 2023 wurden jedoch nur 17 Anlagen genehmigt, was Bayern deutschlandweit auf den letzten Platz unter den Flächenstaaten bringt.
Trotz der Unterstützung durch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Ministerpräsident Markus Söder bleibt die Umsetzung problematisch, da die Akzeptanz in der Region nach wie vor nur bedingt gegeben ist.
Hier setzt Wind18 an: Mit kommunalen Windparks trägt sie nicht nur zu einer grünen Zukunft bei, sondern bindet durch Bürgerbeteiligungsmodelle Kommunen und Bürger aktiv ein. So wird eine transparente Zusammenarbeit geschaffen und die Akzeptanz vor Ort gefördert.
Gemeinsam für die Energiewende in Bayern! 💚