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08/01/2014

InfoPoint !!!Wichtig!!!
Gericht: Modulhersteller müssen Kosten für Austausch übernehmen

12.06.2012: Das Landgericht München hat die Rechte von Verbrauchern beim Austausch defekter Solarmodule gestärkt. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärten die Richter eine Klausel in den Garantiebestimmungen des Herstellers Yingli Green Energy für ungültig.

Mit dem umstrittenen Teil der Garantie hatte Yingli es ausgeschlossen, bei einem Defekt oder einer Reparatur von Modulen die Montagekosten zu übernehmen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Verbraucherzentrale hatte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr fünf Modulhersteller wegen unzulässiger Garantiebedingungen abgemahnt. Hauptkritikpunkt war nach Angaben der Verbraucherschützer, dass die Modulhersteller entgegen der Erwartung der Verbraucher eine Beteiligung an den Garantiekosten „durch die Hintertür“, nämlich in den Garantiebedingungen, ausschlossen bzw. erheblich einschränkten, "sodass die Garantie letztlich wertlos ist und zu einem reinen Marketinginstrument verkommt". ...
Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.; Zusammenfassung: PHOTON

08/01/2014

InfoPoint
Achterbahnfahrt beim Strompreis

26.04.2012: Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen beschert der Strombörse Epexspot einen weiteren denkwürdigen Tag. Am heutigen Freitag drücken die niedrigen Strompreise zur Mittagszeit den Strompreis für die Spitzenlastzeit auf den niedrigen Wert für die Grundlast.

Mit 4,715 Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis in der Spitzenlastzeit nur noch 0,5 Prozent über dem der Grundlastzeit (4,690 Cent pro Kilowattstunde).
Der Abstand zwischen beiden Preisen verringert sich seit ein paar Jahren aufgrund der preissenkenden Effekte der Photovoltaik zunehmend. Die Entwicklung wird sich in den nächsten Wochen und Monaten nach Einschätzung von PHOTON noch verstärken – wegen der witterungsbedingt abnehmenden Last im Stromnetz und der gleichzeitig größer werdenden solaren Einspeiseleistung. An immer mehr Werktagen wird der Peakloadpreis auf dem Niveau des Baseloadpreises liegen. Oder ihn sogar unterschreiten.
Bedeutung hat die Entwicklung auch für neue Anlagen in der EEG-Vergütung. Solarstrommengen, die nach dem geplanten Marktinterationsmodell keine feste EEG-Vergütung mehr erhalten, werden eine zunehmend geringere Vergütung für die Vermarktung dieser Strommengen an der Börse erhalten. Auch für die EEG-Umlage hat der Verfall der Börsenpreise Auswirkungen: Da die Verkaufserlöse für EEG-Strom an der Strombörse sinken, vergrößern sich die Differenzkosten aus Börsenpreis einerseits und EEG-Vergütung andererseits. Dieser Effekt trägt neben anderen D

08/01/2014

InfoPoint
EU führt endgültige Zölle für Solarimporte aus China ein

03.12.2013: Die Europäische Kommission hat, wie angekündigt, endgültige Anti-Dumping- und Anti-Subventions-Maßnahmen auf Solarimporte aus China eingeführt.

Damit wird gleichzeitig die Anfang August mit einem Großteil (rund 70 Prozent) der chinesischen Solarindustrie getroffene Vereinbarung über Mindestpreise von 56 Cent je Watt Modulleistung bei der Einfuhr nach Europa bestätigt. Die Strafzölle gelten nur für diejenigen Firmen, die sich dieser Vereinbarung nicht angeschlossen haben. Die gemäß den Regeln des Anti-Dumping- und Anti-Subventionsverfahrens zunächst vorläufig verhängten Zölle von 47,6 Prozent werden nun für einen Zeitraum von zwei Jahren weiterhin gelten. Die Maßnahme tritt am 6. Dezember in Kraft.
© PHOTON

08/01/2014

InfoPoint
Photovoltaikzubau im »Korridor« der Bundesregierung

02.12.2013: Die Bundesnetzagentur meldet für Oktober 2013 den Zubau von 225,96 Megawatt Photovoltaikleistung in Deutschland.

Von den rund 10.000 neu registrierten Anlagen haben nur 25 eine Leistung von mehr als einem Megawatt und 204 eine Leistung zwischen 100 Kilowatt und einem Megawatt. In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden insgesamt 2,92 Gigawatt Leistung neu ans Netz gebracht. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspräche dies einem Zubau von 3,50 Gigawatt. Der von der Bundesregierung propagierte und im Erneuerbare-Energien-Gesetz definierte »Korridor« an erwünschter neu installierter Leistung liegt bei 2,5 bis 3,5 Gigawatt. In den drei Jahren zuvor lag der Zubau jeweils mehr als doppelt so hoch, nämlich bei 7,38 Gigawatt (2010), 7,49 Gigawatt (2011) und 7,60 Gigawatt (2012).
© PHOTON

08/01/2014

Aktueller Start der neuen Web Seite ist der 20.01.2013 www.alpensolar.de

08/01/2014
19/12/2013
17/12/2013

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