31/08/2026
Liebe Landesregierung MV, lieber Landkreis Vorpommern-Greifswald – wie kann das sein?
vg .mv
Während Straßen wie die VG 39 zwischen Reetzow und Labömitz oder die VG 41 Richtung Ulrichshorst teilweise in einem Zustand sind, der für Pendler, Anwohner und Unternehmen jeden Tag zur Belastungsprobe wird, passiert an anderer Stelle auf unserer Insel etwas, das wir nur schwer nachvollziehen können:
Eine intakte Straße wird aufgerissen.
Für eine Ausgleichsmaßnahme im Zusammenhang mit der neuen Wolgaster Ortsumgehung werden bei Loddin umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt.
Und während dort Millionen investiert werden, fahren die Menschen im Usedomer Hinterland täglich über Schlaglöcher und kaputte Fahrbahnen.
Wir erleben das selbst. Unsere Tankwagen sind jeden Tag auf diesen Straßen unterwegs. Schlechte Straßen bedeuten mehr Verschleiß, höhere Belastungen für die Fahrzeuge und zusätzlichen Lärm für die Menschen, die an diesen Strecken leben.
Wir sind absolut dafür, dass notwendige Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden.
Aber wir dürfen doch trotzdem fragen: Wo stimmen hier noch die Prioritäten?
Wie erklären wir den Menschen, dass Geld dafür da ist, eine funktionierende Straße aufzureißen, während wenige Kilometer weiter Straßen, die jeden Tag gebraucht werden, dringend saniert werden müssten?
Usedom ist nicht nur Kaiserbäder, Strandpromenade und Urlaub.
Hier leben Menschen. Hier arbeiten Menschen. Hier fahren jeden Morgen Menschen zur Arbeit. Und auch diese Menschen haben eine vernünftige Infrastruktur verdient.
Liebe Landesregierung MV, lieber Landkreis VG:
Schaut nicht nur auf neue Projekte. Schaut endlich auch auf die Straßen, die schon da sind.
Wir sind gespannt auf eure Antwort.
Fromholz Energie – weil wir diese Straßen nicht vom Schreibtisch kennen, sondern jeden Tag darauf unterwegs sind.