30/10/2026
Gestern war ich bei der offenen Sitzung der Brandenburger Außenwirtschaftsausschüsse in der IHK Ostbrandenburg.
Es ging um die Frage, wie wir die Brandenburger Außenwirtschaft resilient und wettbewerbsfähig für die Zukunft aufstellen können.
Für mich als Unternehmer ein Thema, das unmittelbar mit unserem täglichen Geschäft zu tun hat.
Beim Beitrag und der Diskussion mit Barbara Gessler von der Europäischen Kommission blieb bei mir allerdings ein kritischer Eindruck zurück.
Europa muss aus meiner Sicht endlich schneller und flexibler werden. Wir können uns im internationalen Wettbewerb keine immer komplizierteren Vorschriften, zusätzlichen Dokumentationspflichten und jahrelangen Entscheidungsprozesse leisten.
Andere Teile der Welt handeln schneller und vertreten ihre wirtschaftlichen Interessen teilweise wesentlich entschlossener.
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, Europa grundsätzlich infrage zu stellen – im Gegenteil. Gerade weil Europa für unsere Wirtschaft so wichtig ist, muss es wieder wettbewerbsfähiger und selbstbewusster werden.
Sehr positiv fand ich dagegen die Ausführungen von Oliver Schmidt aus dem Wirtschaftsministerium Brandenburg. Er hat die bestehenden Probleme klar angesprochen und gezeigt, dass die schwierige Situation vieler Unternehmen durchaus gesehen wird.
Solche Gespräche brauchen wir: Probleme offen benennen, zuhören und anschließend auch handeln.
Denn für uns Unternehmer zählt am Ende nicht die nächste Strategie auf dem Papier, sondern ob wir unsere Produkte auch morgen noch international wettbewerbsfähig herstellen und verkaufen können.