15/06/2026
Beim Heizen mit Holz entsteht CO2. Wie kann das klimafreundlich sein?
Die Antwort liegt im natürlichen CO₂-Kreislauf von Holz: Bäume nehmen beim Wachsen CO₂ aus der Luft auf, speichern den Kohlenstoff im Holz und geben Sauerstoff an die Umwelt ab. In Deutschland wird in nachhaltiger Waldwirtschaft nur so viel Holz entnommen, wie nachwächst. Und es wird aufgeforstet, so dass immer wieder Bäume nachwachsen, die vor allem in jungen Jahren viel CO2 aufnehmen.
Wird Holz genutzt - zum Beispiel für den Bau von Häusern oder Möbeln - bleibt dieser Kohlenstoff langfristig gebunden - das ist super für unser Klima. Aus den Reststoffen - z.B. Sägespänen- , die bei dieser Holzverarbeitung anfallen, werden Holzpellets hergestellt. Das bedeutet: kein Baum wird extra für die Pelletproduktion gefällt.
Verrottet totes Holz im Wald oder ist ein sehr alter Wald ""gesättigt"", wird CO₂ freigesetzt. Das passiert auch bei der energetischen Nutzung. In beiden Fällen wird der Kohlenstoff wieder freigesetzt, den der Baum zuvor aufgenommen hat.
Warum die energetische Nutzung dennoch nachhaltiger ist, als die Wälder sich selbst zu überlassen? Mit der Pelletheizung ersetzen wir fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas durch eine nachwachsende Wärmequelle ersetzt. Gleichzeitig fördern wir den aktiven Waldumbau und ermöglichen, dass junge Bäume nachwachsen: das macht Wälder klimaresistent und sichert langfristig den Bestand.
Kurz zusammengefasst:
Holz setzt beim Heizen nur so viel CO₂ frei, wie der Baum zuvor aufgenommen hat. Werden Wälder nachhaltig bewirtschaftet und Restholz sinnvoll genutzt, bleibt der positive Effekt auf unser Klima auch in Zukunft erhalten und wird verstärkt. Zudem werden erhebliche Mengen an fossilen Brennstoffen durch klimafreundliche Energie ersetzt. Genau deshalb sind Pellets ein wichtiger Baustein klimafreundlicher Energieversorgung.