23/04/2026
Besonders gutes Wetter heute bei meinem Besuch des DIN, der Brutstätte deutscher Normen. Was mache ich da eigentlich, was hat das Thema mit zu tun und warum habe ich dann direkt gute Laune?
Normierung und Standardisierung hat keine Abschreckung für mich. Im Gegenteil! Normen regeln unser Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Nicht überall, aber da wo es besonders wichtig ist. Aktuell gibt es über 35.000 Normen des Deutschen Instituts für Normierung, im letzten Jahr sind knapp 2.000 dazu gekommen. Es wurde sogar ein Platz in Berlin "geDINt". Mir begegnen Normen im Alltag, wenn ich meinen Drucker mit DINA4 Papier belade (DIN EN ISO 216) oder wenn ich erkenne, dass das Stromkabel meiner Zimmerlampe eine bestimmte Farbe hat (DIN VDE 0293-308 / HD 308). Ganz schön praktisch.
Beruflich begegnen mir Normen, wenn es nötig ist, sich auf etwas im Bereich Industrie und Technologie zu einigen - und das betrifft die Chemie direkt. Chemikalien sind Bestandteile von Produkten, die einheitlich hergestellt werden sollen und immer wieder die gleichen Eigenschaften haben sollen. Zum Beispiel, damit ich mich darauf verlassen kann, dass der Sprit an der Tankstelle immer die gleiche Leistung bringt.
Und dafür war ich heute in Berlin, beim Ausschuss für Kraftstoffe. Es ging um E5, E10, E85. Es ging um Otto , Diesel und auch gasförmige Kraftstoffe. Woraus sollen neue Kraftstoffe bestehen, die besonders klimaschonend sein sollen, und wie regelt man das? Spannend!
Spritpreise wurden leider nicht geregelt. Das hat meine Laune aber nicht getrübt. Denn ich war happy, Teil dieses wichtigen gesellschaftlichen Prozesses zu sein. 😊
P.S. Schaut gerne mal beim DIN Deutsches Institut für Normung e. V. vorbei, da gibt es weitere Infos, z.B. DIN kurz erklärt und Normung für den .
https://www.din.de/de