Steinbruch Oetelshofen

Steinbruch Oetelshofen Im Steinbruch Osterholz wird seit 1900 hochwertiger Kalkstein für eine Vielzahl an Anwedungen von der Firma Kalkwerke H. Oetelshofen abgebaut.

Seit 2016 vermietet die Firma DeinSteinbruch die einzigartige Kulisse für Veranstaltungen aller Art.

28/03/2024
23/12/2022

Wieder ist ein Jahr vorüber, das sich mit keinem anderen vergleichen lässt (selbst wenn man, wie wir, 122 davon zur Auswahl hat). Anfang 2022 sind wir endlich den landesweiten Schlagzeilen entkommen, nachdem der jahrelange Streit um den Baumbestand ohne Eskalationen aus­gestanden war. Mit den neuen Haldenkapazitäten haben wir nun wieder gute Planungsperspektiven für die Zukunft. Dass kurz darauf an anderer Stelle zwei Hektar ehemaliger Halde renaturiert an die Öffentlichkeit zurückgegeben wurden, fand indessen keinen Eingang in die Überschriften. Aber wir freuen uns, dass sich der spektakuläre Aussichtspunkt dieses neu geschaffenen Lebensraums – unser umseitiges Weihnachts­motiv – zum populären Erholungsort für Mensch und Tier entwickelt.

Gute Aussichten also – wäre da nicht die düstere Weltnachrichtenlage. Sie umfasst nicht nur tausende unerträgliche Einzelschicksale, sondern betrifft alle, die teils existenziell von einer funktionierenden Wirtschaft abhängig sind. Wie immer, wenn Unrecht geschieht, ist jetzt Solidarität gefordert, Besonnenheit und gegenseitige Wertschätzung.

Wir danken allen, die diese Werte mit uns teilen, für das Unterhaken in schwierigen Zeiten. Von Herzen wünschen wir Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang in ein friedlicheres neues Jahr, von dem wir uns wieder mehr Lichtblicke erhoffen!

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, ­sondern möglich machen.
(Antoine de Saint-Exupery)

01/09/2022

Miteinander von Ökonomie und Ökologie

08/07/2022

Wir blicken zurück auf 3x BRUCH im Steinbruch Osterholz ✨ Herzlichen Dank an alle, die dabei waren!

Fotos: 📷 Zerrin Aydin-Herwegh, Larissa Plath, Stephan Thomsen

07/07/2022
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01/07/2022

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Diesen Freitag und Samstag!
29/06/2022

Diesen Freitag und Samstag!

Diese Woche könnt ihr euch auf eine ganz besondere Inszenierung freuen: Die Kompanie theCIE bietet euch mit BRUCH - Tanzperformance im Steinbruch zeitgenössisches Tanztheater gepaart mit Luftakrobatik und Aerial Dance in den Kalkwerken Oetelshofen (Wuppertal). 🩰🖤

Die Performer:innen bewegen sich dabei in einer surrealen Welt aus Fels, Stein
und Staub und setzen sich mit der vielfachen Bedeutung des Ausdrucks BRUCH auseinander. Nutzt die Chance und erlebt diese besondere Tanzperformance in einem Steinbruch im Bergischen Land! 😍

Mehr dazu gibt es hier: https://www.rheinischer-kultursommer.de/bruch-tanztheater-im-steinbruch/

Ihr seid ein bisschen von unserem Programm erschlagen? Kein Problem! Jede Woche stellen wir euch eine Veranstaltung vor, die die ganze Bandbreite und Vielfalt des Rheinischen Kultursommers aufzeigt! Aber natürlich gibt es darüberhinaus noch zahllose weitere Veranstaltungen! 🥰

👉 https://www.rheinischer-kultursommer.de/

03/12/2021

𝗔𝗺𝗽𝗵𝗶𝗯𝗶𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗖𝗮𝗺𝗼𝘂𝗳𝗹𝗮𝗴𝗲-𝗟𝗼𝗼𝗸: 𝗗𝗶𝗲 𝘀𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹𝗸𝗿𝗼̈𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗟𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟮

Ihr beige-grün geflecktes Tarnmuster mit rötlichen Knubbeln und grünlichen Augen macht die Wechselkröte (𝘉𝘶𝘧𝘰𝘵𝘦𝘴 𝘷𝘪𝘳𝘪𝘥𝘪𝘴) zum unverwechselbaren Sympathieträger unter den einheimischen Amphibien. Die seltene und in Deutschland durch Lebensraumverluste stark gefährdete Art wurde zum Lurch des Jahres 2022 gekürt.

„Eigentlich sollten die bei uns streng geschützten Froschlurche ihre Auszeichnung bereits im vergangenen Jahr erhalten“, erläutert DGHT-Geschäftsführer Dr. Axel Kwet die Wahl. „Geplant war die Wechselkröte in der turnusgemäßen Abfolge unserer einheimischen Kriechtiere als Art des Jahres 2021“, so der Biologe. Doch ein Corona-Jahr mit ausgefallenen Tagungen, Exkursionen und Schutzmaßnahmen rund um das Reptil des Jahres 2020 hat in die Verlängerung geführt: Die Zauneidechse wurde zum doppelten Reptil der Jahre 2020/2021, die Wechselkröte nun zum Lurch des Jahres 2022.

Tatsächlich hat die 6 bis 8 Zentimeter lange Wechselkröte Schutz bitter nötig, denn mit ihrer kontrastreich gefleckten Färbung zählt sie zu den attraktivsten, aufgrund drastischer Bestandsrückgänge aber auch zu den am stärksten bedrohten Amphibienarten Deutschlands. Ihr Name rührt vermutlich von der wechselhaften Fleckung oder der Fähigkeit her, die Grundfärbung je nach Untergrund abzudunkeln oder aufzuhellen. Vielleicht hat er aber auch mit dem wechselhaften Lebensraum der wärmeliebenden Art in Kiesgruben, Tagebauen und Steinbrüchen zu tun.

„In den vergangenen Jahren hat sich bei der Wechselkröte eine deutliche Verschlechterung der Bestandssituation gezeigt“, erklärt Arno Geiger, Sprecher der federführenden AG „Feldherpetologie und Artenschutz“ der DGHT. Gegenüber der letzten Roten Liste Deutschlands, wo die Art 2009 noch in der Kategorie 3 (gefährdet und mäßig häufig) eingestuft war, ergibt sich in der aktuellen Liste 2020 bereits die Gefährdungsstufe 2 (stark gefährdet und selten). Auch in den regionalen Roten Listen aller 16 deutschen Bundesländer wird die Wechselkröte als gefährdet, stark gefährdet, vom Aussterben bedroht (1) oder gar als ausgestorben (0) geführt; dies gilt ebenso für Österreich (gefährdet) und die Schweiz (ausgestorben).

Zu den Hauptursachen der seit Jahrzehnten anhaltenden Bestandsrückgänge in Mitteleuropa gehören der Wandel in der Landnutzung durch die zunehmend industrialisierte Landwirtschaft mit drastischen Biotopverlusten und Zerschneidung der verbliebenen Vorkommen. Die Wechselkröte ist eine sogenannte Pionierart, deren ursprüngliche Lebensräume in Mitteleuropa, wie dynamische Flussauen, kaum mehr vorhanden sind. Rückzugsgebiete findet die Art heute vor allem in Abgrabungen oder Abbauflächen, weshalb das Verfüllen von Sand- und Kiesgruben oder Veränderungen in der Tagebaunutzung zu den wichtigsten Gefährdungsfaktoren gehören.

„Eigentlich ist die Wechselkröte eine Kulturfolgerin, die lange Zeit sogar vom Menschen profitiert hat“, sagen die beiden Herpetologen und Amphibienschützer, „aber heute bereiten ihr die Lebensraumverluste große Probleme.“ Allgemein bedroht sind Amphibien, die in Deutschland zu den Tiergruppen mit dem höchsten Anteil gefährdeter Arten zählen (10 von 20 Arten), auch durch Gift- und Düngereintrag, Fischbesatz oder eine fehlende Nahrungsgrundlage durch den Insektenrückgang.

Ausführliche Informationen zur Wechselkröte erhalten Sie bei der DGHT und ihrer DGHT - AG Feldherpetologie und Artenschutz (https://feldherpetologie.de). Eine umfangreiche Informationsbroschüre (40 Seiten), Faltblatt, Poster und Kinderbroschüre zum Lurch des Jahres 2022 erhalten Sie zum kostenlosen Download unter https://www.dght.de/pressematerial-lurch-des-jahres-2022. Das Material kann auch gedruckt bei der DGHT-Geschäftsstelle bestellt werden (E-Mail an: [email protected], Kostenpauschale 5,- €).

Fachlich unterstützt wird die DGHT-Aktion zum Reptil/Lurch des Jahres von ihren langjährigen Kooperationspartnern:
- ÖGH Österreichische Gesellschaft für Herpetologie
- Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (Info fauna karch)
- Musée national d'histoire naturelle Luxembourg - natur musée (MNHN)
- Bundesfachausschuss Feldherpetologie/Ichthyofaunistik des Naturschutzbundes Deutschland (NABU Bundesverband).

Sponsoren der Aktion „Lurch des Jahres 2022“ sind der Tiergarten Schönbrunn (Wien), der Tiergarten Nürnberg sowie die MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Zeitz).



Wechselkröten bei der Paarung.
Foto: Benny Trapp/DGHT.

Adresse

Hahnenfurth 5
Wuppertal
42327

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