BluePlanet Germany GmbH

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BluePlanet Germany GmbH BluePlanet Germany hat biologische Lösungen mit Fachwissen und Erfahrungen von vier Kontinenten. Die Arbeit basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen.

Mit natürlichen Prozessen arbeiten, Nährstoffkreisläufe in Gang setzen und am Laufen halten - das ist unsere Passion. Mit Mikroorganismen und Sauerstoff sorgen wir in der Landwirtschaft für gesunde Bestände, hohe Erträge und eine Reduzierung des Betriebsmitteleinsatzes. Mit der gleichen Technologie behandeln wir Gewässer, sanieren Böden, reduzieren Klärschlämme und sorgen für eine saubere und schadstoffreie Umwelt. Das Netzwerk von BluePlanet bündelt das Wissen und die Erfahrung aus vier Kontinenten: Nord- und Südamerika, Afrika und Europa. Sie wird durch Wissenschaftler aus vielen Ländern begleitet und weiterentwickelt.

Manchmal steigt man nach einer Beprobung aus dem Boot und kann einfach nicht aufhören zu grinsen. Heute war so ein Tag. ...
28/10/2026

Manchmal steigt man nach einer Beprobung aus dem Boot und kann einfach nicht aufhören zu grinsen. Heute war so ein Tag. 💧

Der Rebstockweiher in Frankfurt hat sich beeindruckend verändert – und nicht nur an der Wasseroberfläche.

In der Vergangenheit mussten die Algen im Rebstockweiher bis zu zweimal jährlich gemäht werden. Hohe Nährstoffüberschüsse sorgten für massenhaftes Wachstum. In diesem Jahr verschwanden die Algenbestände im August „von allein“. Dahinter steht unser Behandlungsansatz mit Bakterien, Exoenzymen und Sauerstoff. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Konkurrenz um verfügbare Nährstoffe: Bakterien benötigen diese für ihr Wachstum und begrenzen dadurch das Nährstoffangebot für Algen.

Doch die eigentliche "Überraschung" liegt am Gewässergrund. In unseren heute entnommenen Proben finden wir keinen Altschlamm mehr. Stattdessen Sand, Lehm und Reste abgestorbener Algen. Auch Schwarzfärbung des Sediments, die auf Eisensulfid zurückführen ist, ist weitgehend verschwunden. Das Sediment ist vom anaeroben in den aeroben Zustand gekommen.

Heute haben BGS Wasser und wir die Entwicklung parallel vor Ort überprüft.

Ein Gedanke bleibt mit Blick auf die abgestorbenen Algenreste: Ein früherer Behandlungsbeginn hätte aus unserer Sicht die Chance geboten, bereits deren Entstehung zu begrenzen. Für kommende Projekte wünschen wir uns deshalb eine frühzeitigere Freigabe durch das Regierungspräsidium Darmstadt, damit wir möglichst vor der starken Algenentwicklung beginnen können.

Heute überwiegt aber ganz klar die Freude über das Erreichte. Und der Dank an alle, die dieses Projekt mit Engagement begleiten.

Unterwegs waren wir übrigens mit unserem „Summi“, unserem Camper-Van. Kafka war selbstverständlich auch dabei – und hatte den Fahrerplatz schon einmal vorsorglich besetzt. Wir kümmern uns ums Wasser. Er behält den Überblick. 🐾

In den vergangenen zweieinhalb Tagen haben wir den Kiessee Göttingen im Rahmen einer umfassenden limnologischen Bestands...
15/10/2026

In den vergangenen zweieinhalb Tagen haben wir den Kiessee Göttingen im Rahmen einer umfassenden limnologischen Bestandsaufnahme intensiv untersucht und beprobt. Bevor wir für den Kunden ein fachlich fundiertes und nachhaltiges Sanierungs- oder Bewirtschaftungskonzept entwickeln können, müssen wir die gewässerökologischen Zusammenhänge, die relevanten Belastungsfaktoren und die zugrunde liegenden Prozesse verstehen.

🔬 Im Mittelpunkt unserer Untersuchungen standen:
✅ 33 Sedimentproben zur laboranalytischen Untersuchung
✅ 15 Bestimmungen der Korngrößenverteilung
✅ 9 Wasserproben zur Analyse der Wasserbeschaffenheit
✅ Die Begutachtung und Beprobung der Gewässerzuläufe als potenzielle Eintragspfade für Nähr- und Feststoffe
✅ Die Untersuchung der Sedimentstruktur und der räumlichen Verteilung unterschiedlicher Sedimenttypen

Ziel dieser Bestandsaufnahme ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um den Gewässerzustand zu bewerten, mögliche Belastungsursachen einzugrenzen und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Denn: Sedimentakkumulation ist meist nicht die eigentliche Ursache eines Gewässerproblems, sondern Ausdruck der zugrunde liegenden Stoffeintrags- und Umsetzungsprozesse.

Viele unserer Projekte beginnen mit der Fragestellung, wie ein Gewässer entschlammt werden kann. Bei einer differenzierten Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Sedimentablagerungen Teil eines komplexeren Wirkungsgefüges sind. Externe Nährstoff- und Feststoffeinträge, interne Stoffkreisläufe, biologische Produktions- und Abbauprozesse sowie die hydrologischen Rahmenbedingungen können die Sedimentbildung und -akkumulation maßgeblich beeinflussen.

Ob und in welchem Umfang diese Zusammenhänge auch für den Kiessee Göttingen relevant sind, werden die Laborergebnisse und deren gemeinsame Auswertung mit unserer Schlammschichtenbestimmung zeigen.

Erst auf dieser Grundlage lässt sich fachlich beurteilen, welche Maßnahmen tatsächlich erforderlich, ökologisch sinnvoll und langfristig wirksam sind.

938.000 Einzeldaten, ein wissenschaftlicher Nachweis: Biologischer Schlammabbau funktioniertNach vier Projektjahren von ...
08/10/2026

938.000 Einzeldaten, ein wissenschaftlicher Nachweis: Biologischer Schlammabbau funktioniert

Nach vier Projektjahren von 2023 bis 2026 liegen umfangreiche Ergebnisse unseres Verfahrens zur biologischen Behandlung von Teichkläranlagen vor. Die Grundlage für das wissenschaftliche Urteil der TU Hamburg zu unserem Verfahren sind rund 938.000 Einzeldaten, davon 928.193 Einzelmessungen zu Wasserstand, Durchfluss, Temperatur und Fließgeschwindigkeit, 8.365 Wasserwerte sowie 1.314 Werte aus Sediment- und Schlammanalysen. 190.000 € haben wir in Beprobung, Analytik und Auswertung investiert. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache.

Insgesamt wurden im Rahmen des Projektes vier Teichkläranlagen in Schleswig-Holstein behandelt: Ulsnis, Hestoft, Linden und Wapelfeld. Unterschiedliche Anlagengrößen, unterschiedliche Ausgangssituationen und unterschiedliche betriebliche Rahmenbedingungen – aber bei allen vier Anlagen zeigt sich dasselbe Ergebnis:

Das Schlammvolumen wurde deutlich reduziert, insgesamt um 10.660 m³ - während des laufenden Kläranlagenbetriebs und trotz des permanenten Neueintrags durch häusliches Abwasser.

Besonders wichtig ist die Entwicklung über die eigentliche Behandlungsphase hinaus. In Linden und Wapelfeld zeigen die späteren Untersuchungen, dass die erreichte Reduktion nicht nur ein kurzfristiger Effekt war. Kompakte Sedimentschichten wurden deutlich reduziert beziehungsweise aufgelöst, und große Teile des zuvor durch Schlamm gebundenen Teichvolumens stehen wieder für die Abwasserbehandlung und Schlammspeicherung zur Verfügung. Die TU Hamburg kommt zu dem Ergebnis, dass eine mechanische Entschlammung derzeit nicht erforderlich ist.

👉 Die komplette Zusammenfassung gibt es über folgenden Link:https://www.blueplanet-germany.com/uploads/Projekte/Pilotprojekt_Teichklaeranlagen_-_Nachweis_Schlammreduktion.pdf

Wie wir mit unseren Böden umgehen, prägt unsere Zukunft – unsere Ernährung, unser Wasser, die Artenvielfalt und das Klim...
05/10/2026

Wie wir mit unseren Böden umgehen, prägt unsere Zukunft – unsere Ernährung, unser Wasser, die Artenvielfalt und das Klima. Dieser Bedeutung muss auch die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema gerecht werden.

Der Soil Summit 2026 des Forum Nantesbuch hat dafür vergangene Woche in Bad Heilbrunn einen wichtigen Raum geschaffen. Fachleute aus Bodenwissenschaft, Ethik, Philosophie, Architektur, Humanmedizin und Kunst kamen zusammen, um Perspektiven zu teilen und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Auch wir waren eingeladen und freuen uns, Teil dieses Austauschs gewesen zu sein.

Gerade der ganzheitliche Ansatz macht den Summit so wertvoll: Wer Boden verstehen und schützen will, muss ökologische Zusammenhänge ebenso berücksichtigen wie wirtschaftliche Entscheidungen, menschliche Gesundheit und unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Kunst und Kultur eröffnen dabei weitere Zugänge – sie können erfahrbar machen, was im Alltag oft unter unseren Füßen verborgen bleibt.

So entstehen Verbindungen zwischen Disziplinen, die sich mit unterschiedlichen Fragen beschäftigen und doch eine gemeinsame Lebensgrundlage in den Blick nehmen. Darin liegt für uns die besondere Bedeutung dieses Forums: Es schafft Raum für ein gemeinsames Verständnis, aus dem verantwortliches Handeln wachsen kann.

Vielen Dank an das Forum Nantesbuch für die Einladung und dafür, dem Boden diesen Stellenwert zu geben.

➡️ 78 % weniger Schlamm – rund 3.000 m³ Teichvolumen zurückgewonnenEnde Mai 2024 startete in Linden und Wapelfeld unser ...
31/08/2026

➡️ 78 % weniger Schlamm – rund 3.000 m³ Teichvolumen zurückgewonnen

Ende Mai 2024 startete in Linden und Wapelfeld unser Pilotprojekt zur biologischen Entschlammung von Teichkläranlagen. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit unseres Verfahrens unter realen Bedingungen nachzuweisen und damit eine Grundlage für dessen Zulassung in Schleswig-Holstein zu schaffen.

Wissenschaftlich begleitet und bewertet wurde das Projekt durch das Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz (AWW) der TU Hamburg.

Jetzt, gut zwei Jahre später, liegt der Bericht zur Teichkläranlage Wapelfeld vor.

➡️ Das Ergebnis: Das Schlammvolumen wurde um rund 3.000 m³ bzw. 78 % reduziert.

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung nach dem Ende der aktiven Behandlung: Rund 50 % der gesamten Volumenreduktion wurden erst in den darauffolgenden Monaten sichtbar.

Zwischen November 2024 und Mai 2026 nahm das Schlammvolumen weiter deutlich ab – obwohl die aktive Behandlung bereits beendet war. Neben weiterlaufenden biologischen Prozessen spielen dabei auch physikalische Vorgänge wie Setzung, Konsolidierung und Entwässerung des Sediments eine Rolle.

➡️ Das zeigt: Die Wirkung endet nicht zwangsläufig mit dem letzten Behandlungstag.

Für die Teichkläranlage Wapelfeld bedeutet das heute vor allem eines: Rund 3.000 m³ nutzbares Teichvolumen wurden zurückgewonnen – eine mechanische Entschlammung ist derzeit nicht erforderlich.

👉 Den vollständigen Bericht findet Ihr hier:

www.blueplanet-germany.com/uploads/Downloads/20260828BerichtBeprobungWapelfeld_signiert.pdf

Und es geht weiter: In Kürze erwarten wir auch den Abschlussbericht zur Teichkläranlage Linden.

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Traumjob zu vergeben! Du bist organisiert, engagiert und hast Lust auf eine neue berufliche Herausforderung?Für unseren ...
15/08/2026

Traumjob zu vergeben!

Du bist organisiert, engagiert und hast Lust auf eine neue berufliche Herausforderung?

Für unseren Standort in Kirschau suchen wir eine Bürokauffrau / einen Bürokaufmann (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. 💼

👉 Alle Informationen zur Stelle und zur Bewerbung findest Du hier:
https://www.blueplanet-germany.com/de/Karriere.html

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen! 😊

Wir sind ein innovatives Unternehmen im Bereich der Umweltdienstleistungen und arbeiten in einem internationalen Netzwerk mit Spezialist:innen zusammen. Mit den Werkzeugen der Natur behandeln wir Gewässer, Abwasseranlagen und Umweltbelastungen – biologisch, nachhaltig und praxisnah.

Vergangenen Freitag berichtete die hessenschau über unsere Arbeit.Hier könnt ihr euch den Beitrag anschauen:https://www....
15/08/2026

Vergangenen Freitag berichtete die hessenschau über unsere Arbeit.

Hier könnt ihr euch den Beitrag anschauen:
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hitzetod-im-weiher,container-beitrag-44726.html

Mit unserer Arbeit tragen wir dazu bei, Gewässer zu stabilisieren und Teiche und Seen in ihrer wichtigen Funktion als natürliche Klimaanlagen für unsere Städte und Gemeinden zu erhalten. Denn wenn Gewässer ökologisch kollabieren, hat das nicht nur Folgen für Tiere, Pflanzen und die Wasserqualität – sondern auch ganz unmittelbar für unsere eigenen Lebensbedingungen.

Umso wichtiger ist es, Gewässer nicht erst dann zu retten, wenn es zu spät ist.

Die Rekordhitze setzt vermehrt den Seen und Weihern zu. Hohe Wassertemperaturen, wenig Sauerstoff und vermehrte Algenbildung gefährden Pflanzen und Fische. Mit einer ungewöhnlichen Methode will die Stadt Frankfurt den Gewässern helfen.

Die Hessenschau ist das Informations- und Nachrichtenformat des Hessischen Rundfunks. Gestern haben uns Redakteure am Re...
13/08/2026

Die Hessenschau ist das Informations- und Nachrichtenformat des Hessischen Rundfunks. Gestern haben uns Redakteure am Rebstockweiher in Frankfurt besucht und bei unserer Arbeit begleitet.

In den vergangenen Monaten haben wir für den Rebstockweiher bereits viel erreicht. Langsam stabilisiert sich das Gewässer, auch wenn das ökologische Gleichgewicht noch labil ist. Für die verbleibende Zeit gibt es deshalb noch einiges zu tun – und das unter Extrembedingungen.

Der Beitrag wird in den nächsten Tagen in der Hessenschau ausgestrahlt. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Erste Zwischenergebnisse am Rebstockweiher und FörsterwiesenweiherGemeinsam mit Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Kli...
16/07/2026

Erste Zwischenergebnisse am Rebstockweiher und Försterwiesenweiher

Gemeinsam mit Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main, haben wir bei einem Pressetermin die ersten Ergebnisse unserer Arbeit am Rebstockweiher und Försterwiesenweiher vorgestellt.

Die bisherigen Entwicklungen sind beeindruckend:

➡️ Rebstockweiher: Erstmals seit vielen Jahren ist eine Mahd der Wasserpflanzen nicht erforderlich. Der Weiher ist nahezu algenfrei, und das organische Sediment hat sich deutlich reduziert.

➡️ Försterwiesenweiher: Das Wasser ist klar und sauerstoffreich. Die alljährlichen Blaualgen gibt es nicht mehr. Der Weiher entwickelt sich zunehmend in Richtung eines natürlichen ökologischen Gleichgewichts.

Seit Anfang April behandeln wir beide Gewässer rein biologisch mit ausgewählten Bakterien, deren Exoenzymen und Sauerstoff. Unser Team ist wöchentlich vor Ort und begleitet die Prozesse mit einem engmaschigen Monitoring.

Die aktuelle Berichterstattung über unsere Arbeit findet Ihr auf unserer Internetseite:
👉 https://www.blueplanet-germany.com/de/Presse.html

Herzlichen Dank an das gesamte BluePlanet-Team für den großartigen Einsatz! Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag für gesunde Gewässer und ein klimaresilienteres Frankfurt am Main. 🌱💧

Wir haben Verstärkung!Dr. Uwe Rutsatz unterstützt ab sofort unser Team. Er begleitet unsere Projekte in den Bereichen Ad...
15/07/2026

Wir haben Verstärkung!

Dr. Uwe Rutsatz unterstützt ab sofort unser Team. Er begleitet unsere Projekte in den Bereichen Administration und Gewässerbehandlung und kümmert sich insbesondere um die Weiterentwicklung unserer App.

Herzlich willkommen im Team, Uwe! Gemeinsam machen wir die Welt ein Stück besser.



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Friesestraße 31a
Wilthen
02681

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